IPCC schreibt über die Sequestrierung von CO2

Die IPCC Working Group III hat einen Report über die CO2-Sequestrierung veröffentlicht. Die Sequestrierung hat zum Ziel, das Treibhausgas Kohlendioxid der Atmosphäre zu entziehen und in geologischen Formationen oder der Tiefsee zu speichern. Während die Methode von einigen als die Lösung des Treibhausgas-Problems angesehen wird zweifeln andere an der Effektivität der Methode. Die Treibhausgase müssten mindestens hundert Jahre gespeichert werden, besser noch einiges länger oder sogar permanent. Die atmosphärische Lebensdauer von Kohlendioxid beträgt 150 Jahre; falls die Speicherungsdauer eines Reservoirs nicht ähnlich gross oder länger ist, macht der Aufwand der Sequestrierung keinen Sinn. Beobachtungen und Modelle legen nun Nahe, dass der gespeicherte Anteil in sorgfältig ausgewählten geologischen Reservoiren sehr wahrscheinlich 99% in 100 Jahren betragen kann; für 1000 Jahre ist es noch immer wahrscheinlich, dass 99% zurückgehalten werden kann. Im Falle einer Mineralisation besteht sogar die Möglichkeit, dass das CO2 nie mehr in die Atmosphäre gelangen wird.

Was sind nun die Nachteile der Methode? Das Kohlendioxid muss am Entstehungsort direkt abgefangen, transportiert und gelagert werden. Die Axpo spricht für die Stromproduktion von Zusatzkosten von einigen zehn bis 100 US$ pro Tonne CO2. Das BUWAL spricht bei der CO2-Abgabe auf Treibstoffen von Beträgen bis zu 35 Franken pro Tonne. Die Probleme bei der Einführung dieser Abgabe lassen mich für die Sequestrierung nicht gerade optimistisch sein. Es wird noch viel


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