Ölpreise zuwenig hoch, um Reduktion der Autofahrten zu bewirken

Der Tagesanzeiger schreibt:

Automobilisten fahren nicht weniger. Aber die hohen Benzinpreise machen sie zu kritischeren Konsumenten. [...] Dennoch ist der Treibstoff immer noch etwa 25 Prozent teurer als Ende Dezember 2004. Fahren die Automobilisten deshalb weniger? Sind sie zurückhaltender geworden? Nichts, das in diese Richtung weisen würde, hat Daniel Hofer, Unternehmensleiter Migrol, festgestellt. Die gleiche Beobachtung macht Isabelle Thommen, Sprecherin von BP Schweiz.

Wer jetzt noch behauptet, dass ein kleiner Preisaufschlag wie beim Klimarappen einen grossen Effekt haben kann, macht sich lächerlich. Man sieht sehr schön, was das eigentliche Ziel des Klimarappens ist: Alle, welche vor den Folgen einer Klimaveränderung warnen zum Schweigen zu bringen mit dem Argument “Wir tun ja schon was”.

Passend dazu sagt Vaclav Smil in einem Interview auf Heise:

Der Spritpreis in den USA ist mit 80 Cent pro Liter noch nicht hoch genug. Ich glaube, dass er mindestens um weitere 30 bis 40 Prozent steigen muss, bis er Elastizität zeigt — bis also die Verbraucher seinem Anstieg mit sinkender Nachfrage entgegenwirken.

Die CO2-Abgabe ist das einzige bisher vorgeschlagene, überzeugende Instrument welches den Konsum von fossilen Energieträgern beeinflussen könnte.


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