Der Armee ist langweilig
Der Armee ist langweilig. Seit Jahrzehnten hat sie in der Schweiz nichts mer zu tun. Mit der Vogelgrippe kommt jetzt wieder Hoffnung auf, so scheint es. Das Pandemie-Szenario von Christophe Keckeis beschreibt weitgehende, zum Teil gesetzeswidrige Massnahmen welche ergriffen werden müssten, damit die innere Sicherheit gewährleistet werden kann. Ist es wirklich nötig, die Angst bei der Bevölkerung zu schüren? Es ist sicher richtig, sich das Vorgehen bei einem Ausbruch einer Pandemie im vornherein zu überlegen. Ein überspitztes Szenario trägt dazu nichts bei.
Wenn die Armeechefs nichts Besseres zu tun haben wäre es wirklich an der Zeit, die Armee abzuschaffen.
November 6th, 2005 at 14:52
wäre? ist es schon lange.
June 8th, 2007 at 10:24
[...] Am 1. Januar 2008 wird der jetzige Armeechef Christophe Keckeis durch Robert Nef als Chef der Armee abgelöst. Der Bundesrat schreibt in seiner Würdigung, dass Keckeis die Armee in den letzten Jahren “mit viel Umsicht und grossem Engagement” geführt habe. Darüber lässt sich streiten. Keckeis sorgte schon während der Vogelgrippe-Hysterie für Erstaunen mit seinen Vorschlägen zur Bekämpfung einer Epidemie mit weitgehenden, teilweise sogar gesetzeswidrigen Massnahmen. Vor wenigen Wochen machte er sich gänzlich untragbar mit seinen unangebrachten Warnungen vor Terroranschlägen.
February 14th, 2008 at 11:25
Seid doch froh. In anderen Ländern sind Soldaten gezwungen zu kämpfen und zu sterben. Frieden ist etwas wunderschönes.
February 14th, 2008 at 11:32
Wer sagt denn, dass wir nicht froh sind, dass die Armee nichts zu tun hat? Wir sagen aber auch, dass eine Schweizer Armee auch in Zukunft nichts zu tun haben wird, wenn wir uns nicht europa- oder weltpolitisch völlig blöde verhalten werden.