Klimapolitik und Klimaforschung zum x-ten

Die aktuelle Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre ist 27% höher als der höchste aufgezeichnete Stand in den letzten 650000 Jahren. Dies fanden Forscher bei der Analyse eines Eisbohrkerns aus der Antarktis heraus. Die Eisbohrkerne bestehen zu etwa zehn Prozent aus eingeschlossenen Luftbläschen deren Zusammensetzung genau analysiert werden kann. Die Untersuchung ergab auch einen engen Zusammenhang zwischen Klima und Treibhausgaswerten in der Erdgeschichte. Da die Erhöhung der CO2-Konzentration klar auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe zurückgeführt werden kann wurde somit ein weiterer Hinweis auf den anthropogenen Ursprung der Klimaveränderung gefunden wurde. Der Treibhausgas-Ausstoss wird zudem laut einer Untersuchung der Vereinten Nationen nicht sinken, sondern drastisch ansteigen.

Die Wissenschaft ist aber nicht untätig: Ein ehemaliger Erdgasspeicher bei Berlin soll mit Kohlendioxid gefüllt werden. Die Einlagerung von Kohlendioxid im Untergrund kann die atmosphärische Konzentration des Treibhausgases nachhaltig senken, falls die Speicherzeiten genügend lange sind. Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) hat vor Kurzem einen positiven Bericht über die Sequestrierung von CO2 veröffentlicht.

Update:

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One Response to Klimapolitik und Klimaforschung zum x-ten

  1. Laut Forschern der Uni Bern ist die Konzentration des CO2 in der Atmosphäre zur Zeit auf dem höchsten Stand seit 650’000 Jahren. Entdeckt haben sie das durch die Analyse eines Eisbohrkerns aus der Antarktis, in dem die Forscher Luftbläschen die im Eis eingeschlossen waren untersuchten. Ein Vergleich über all die Untersuchten Jahre hat zudem ergeben, dass die CO2 Konzentration Heute rund 250mal schneller zunimmt, als dies bei jeder vergangenen Zunahme, die sie im Eis beobachteten der Fall war. So liegen wir Jetzt bereits 27% über dem höchsten Wert der letzten Jahrtausenden. Damit ist klar, wir haben die natürlichen Schwankungen endgültig verlassen. Unverständlich ist mir daher immer noch, dass wir mit dem längst überfälligen Kyotoprotokoll nicht vorwärts kommen. Gefunden bei Swissinfo Pressemitteilung der UNI Bern NZZ berichtet.