In einer Langzeitstudie fanden Mediziner Hinweise darauf, dass das Risiko für Herzleiden selbst dann steigt, wenn die derzeit gültigen Feinstaub-Grenzwerte eingehalten werden. Die Wissenschaftler liessen 28 Mäuse mehrere Monate lang regelmässig verschmutzte Luft einatmen. Die durchschnittliche Menge der PM2,5-Staubpartikel lag unterhalb der in den USA geltenden Grenzwerte. In den Blutgefässen der Tiere bildeten sich deutlich mehr Ablagerungen als bei den Mäusen, welche staubfreie Luft atmen konnten. Die Ablagerungen haben arteriosklerotische Verengungen der Gefässe zur Folge, welche einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung von Herzkrankheiten leisten.
Erinnern wir uns nächsten Sommer oder bei der nächsten Diskussion über Feinstaub und Partikel noch immer daran? Hoffentlich. Die Einführung von Partikelfiltern für Dieselfahrzeuge wäre zum Beispiel schon lange notwendig. Zum Glück will die EU mit der Euro5-Norm Schadstoffe in Autoabgasen weiter senken, so dass wenigstens die Luftverschmutzung durch Autos etwas zurückgebunden würde.
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