Dec 14 2005

Swiss Re erwartet 2006 weltweit steigende Versicherungsprämien

Die Swiss Re Group erwartet für das Jahr 2006 weltweit einen Anstieg der Prämien welcher höher als die Teuerung ausfallen wird. Besonders mahnte der grösste Rückversicherer der Welt, Sturmrisiken in Zukunft genauer zu prüfen. “Die Daten zeigen deutlich, dass wir uns in einer Periode erhöhter Hurrikanaktivität befinden”, sagte Michel Lies, Leiter der Abteilung Kundenmärkte bei Swiss Re. Die Sturmsaison 2005 hat alleine in der Industrie kosten von über 60 Milliarden US-Dollar verursacht.

Wie lange wollen wir noch hoffen, dass unser verschwenderisches Lebensverhalten auf unsere Umwelt keinen Einfluss hat. Je früher wir reagieren, desto kleiner werden die Konsequenzen ausfallen, was sicher im Sinne der Menschheit liegen würde… Man darf gespannt sein, was uns zukünftige Klimakonferenzen bringen werden…

Links:


Dec 14 2005

98% weniger Verkehrsunfälle dank Radarfallen

Die Polizei hat die Anzahl Radarfallen um Lausanne seit 2002 stetig erhöht. Im Jahre 2001 zählte die Kantonspolizei auf dem am dichtesten befahrenen Teilstück des Autobahnringes noch 107 Unfälle; im letzten Jahr registrierte sie auf der täglich von 70′000 Fahrzeugen befahrenen Teilstrecke gerade noch 2 Unfälle.

Die sogenannte “Abzockerei” und “Kriminalisierung des gewöhnlichen Bürgers” scheint also entgegen dem Geschrei der SVP und anderer Kreise positive Wirkung zu entfalten. Abgesehen davon ist es doch klar, dass diese Radarfallen nicht zur Kriminalisierung der Bürger aufgestellt werden, sondern um die Autofahrer dazu zu ermutigen, die Gesetze einzuhalten! Jeder der zu schnell fährt und nachher über eine allfällige Busse jammert, disqualifiziert sich nämlich selbst.

Quelle: Tages-Anzeiger: Weniger Unfälle dank Radarfallen


Dec 14 2005

Idiotische Sparpolitik des Zürcher Kantonsrates

Nachdem schon vorgestern vom Zürcher Kantonsrat eine Senkung des Steuerfusses mit zweifelhaften Vorteilen beschlossen wurde, folgte gestern gleich der nächste Hammer: “Kantonsrat verlocht 67 Millionen”, schreibt der Tages-Anzeiger. In einer total fragwürdigen “Spar”-Aktion wurden dem kantonalen Steueramt 2,8 Millionen Franken gestrichen; eine Ein”spar”ung, welche Mindereinnahmen von 67 Millionen pro Jahr zur Folge haben. Dies vor allem dadurch, dass hochqualifizierte Steuerkomissäre entlassen werden.

Ich freue mich schon darauf, dass bei den schlechter gestellten Leuten gespart wird, weil einige wenige Reiche jetzt noch einfacher weniger Steuern bezahlen können und somit ihren Dienst an der Gemeinschaft nicht leisten.


Dec 1 2005

Global Climate Change: Die etwas andere Lösung

The earth is self regulating:

  1. Humans cause global warming.
  2. Earth’s ice caps melt
  3. Oceans rise & current flow stops.
  4. World cools.
  5. Ice caps grow.
  6. Ice caps kick human’s ass
  7. No more humans = no more global warming. Problem solved.

(Found on slashdot.org)


Dec 1 2005

Der Golfstrom ist langsamer geworden (Update)

Die Sonne erwärmt die Tropen viel stärker als die nördlichen Breiten, die dadurch entstehenden Temperaturunterschiede werden aber durch atmosphärische und ozeanische Wärmeflüsse verringert. Der “Golfstrom”, Teil der Meridional Overturning Circulation (Global Conveyor Belt/Thermohaline circulation), ist der wichtigste Wärmetransport im Nordatlantik. Eine neue Studie, welche in der heutigen Ausgabe von Nature publiziert wurde, legt nun Nahe, dass die Zirkulation in den letzten 50 Jahren um 30% langsamer geworden ist.

Ein vollständiger Stillstand des Golfstromes hätte zur Folge, dass wir in Nordeuropa dasselbe Klima wie in Kanada hätten — es würde mehrere Grad kühler. Dies geschah in der Erdgeschichte schon mehrfach; die Temperaturen könnten innerhalb weniger Jahrzehnte in Europa um bis zu 10 Grad Celsius abnehmen.

Wie der Spiegel vor wenigen Tagen schrieb erwärmte sich Europa stärker als der globalen Durchschnitt (0.95 vs. 0.7 Grad Celsius). Falls die meridionale Zirkulation also nicht langsamer geworden wäre, wäre es in Europa noch wärmer geworden?

Mehr Infos:

Update:

Die Forschungsresultate beziehen sich nicht auf den eigentlichen Golfstrom (windgetrieben), sondern alleine auf die thermohaline Zirkulation. Diese Detailunterscheidung ist aber nur für Klimawissenschaftler und Ozeanographen von Interesse.