An der gestrigen Mitgliederversammlung der Jungen Grünen Schweiz habe ich mich kurzentschlossen als Zürcher Vertretung in das Organisationskomitee wählen lassen. Dies war nicht geplant und auch mit niemandem abgesprochen; ich habe mich nur aus folgenden zwei Gründen zur Wahl gestellt:
- Ich denke, dass es nicht sein darf dass eine der grössten, wenn nicht sogar die grösste Sektion der Jungen Grünen in der Schweiz nicht im Organisationskomitee vertreten wird. Die bisherige Vertretung Zürichs, Bastien Girod, hat sich für den Austritt aus dem OK entschlossen, da ein seriöser Wahlkampf für die bevorstehenden Gemeinde- und Stadtratswahlen schon soviel Zeit braucht, dass nicht mehr viel für weiteres übrigbleibt.
- Es hat sich herausgestellt, dass trotz der viermal jährlich stattfindenden Mitgliederversammlungen bzw. Sektionentreffen die Kommunikation zwischen den Sektionen und zwischen dem OK und den Sektionen nicht optimal abläuft. Ich beabsichtige, meine bisherige Funktion als Webmaster auszubauen, um dann den Informationsfluss zu verbessern.
Die Arbeit im Komitee ist nichts Neues für mich, da ich schon im Jahre 2004 (also von Beginn weg) im Komitee dabei war. Ich habe mich aber nach einem Jahr für den Austritt entschieden, da ich mich mehr für Zürich interessierte. Das hat sich nicht grundsätzlich geändert; falls ich aber eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Sektionen erreichen kann hilft dies auch Zürich: Wir können Dinge von anderen Sektionen lernen und unsere eigenen Erfahrungen an andere weitergeben; gewisse Arbeiten müssen nicht mehrmals in jeder Sektion gemacht werden, es besteht im Gegenteil die Möglichkeit, Synergien zu nutzen; und zu guter letzt nützt ein höhrerer Bekanntheitsgrad der Jungen Grünen allen Sektionen, da unsere Anliegen dann eher wahrgenommen werden.