Archive: February, 2006

JA! Veranstaltungsreihe gegen sexistische Werbung

Gerade passend zu meinem ersten Blogeintrag von heute erhielt ich folgende Ankündigung einer Veranstaltungsreihe gegen sexistische Werbung:

Werbung ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Sie mag vom Menschen ausgehen, beeinflusst ihn aber auch. Wir kritisieren Werbung, welche einseitige Geschlechterstereotypen zeigt: die dünne Frau im sexy Negligee und dem verträumten Blick; der muskulöse Mann im Auto, Zigarette fest im Griff. Besonders Frauen werden dabei in eine Rolle gedrängt und auch als Blickfang missbraucht. Eine spärlich bekleidete Frau auf der Motorhaube eines Autos. Solche Darstellungen machen die Frau zum beliebig brauchbaren Objekt. Wir möchten den Hintergründen solcher frauen- und männerverachtender Werbung auf die Spur kommen, Handlungsstrategien dagegen aushecken. Wehren wir uns gemeinsam gegen das Einengen von Menschen in konstruierte Geschlechterrollen und gegen das andauernde Fehlen von wahrer Gleichstellung ? auch in der Schweiz!

  1. März – Vortrag “Hintergründe sexistischer Werbung”: Prof. Dr. phil. Andrea Maihofer, (Leiterin des Zentrums Gender Studies an der Universität Basel). Hauptgebäude Uni Bern HS 114 im 1. OG West. 19.30 Uhr

  2. April – Podiumsdiskussion “Handlungsstrategien gegen sexistische Werbung”: Doris Stump (Nationalrätin SP), Regina Probst (Geschäftsführerin Terre des Femmes),Dore Heim (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Zürich), Lovey Wymann (Werbetexterin), Rahel Ruch (Junge Alternative JA!) Moderation: Hélène Hürlimann (Produzentin/ Redaktorin “Rendez-vous”). Käfigturm Bern, 19.30 Uhr

  3. Mai – Workshop “Konkrete Massnahmen gegen sexistische Werbung”: Brasserie Lorraine Bern, 1. Stock, ab 14.00 Uhr

unterstützt von : CodEg – Gleichstellungskommission des VSS (Verband Schweizer Studierendenschaften)

Mehr Infos unter www.jungealternative.ch

Der perfekte Körper

Schöne neue Medienwelt: Glenn C. Feron – the art of retouching

Ist es ein Wunder, dass die Vorstellung von “Schönheit” zu einem unrealen Zerrbild mutiert ist?

Von Stripped to the bone bei Werbeblogger.de

Fazit nach einem Jahr Kyoto-Protokoll

Morgen wird genau ein Jahr vergangen sein, seitdem das Kyoto-Protokoll über die Reduktion der Treibhausgasemissionen in Kraft getreten ist. Die Schweiz zögert aber, Massnahmen zu ergreifen welche zum Erreichen des maximal zulässigen Treibhausgas-Ausstosses notwendig wären. Ohne eine schnelle Einführung einer CO2-Abgabe kann die Schweiz ihre Emissionen unmöglich um acht Prozent gegenüber 1990 verringern, wie auch das UVEK in einer Medienmitteilung schreibt.

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Feinstaub: Die Politik kommt in Bewegung Nr. 2

Obwohl ich schon vor zwei Wochen hoffnungsvoll geschrieben habe, dass die Politik bezüglich des Feinstaubproblemes in Bewegung kommt ist politisch nichts geschehen — die neuen Rekordwerte drängen aber nun wirklich darauf, endlich wahrgenommen zu werden.

Auch das UVEK reagiert nun: Es schreibt, dass Temporeduktionen in den Agglomerationen Linderung bringen. Diese müssen flächendeckend auf allen Strassen erlassen werden; solche Beschlüsse liegen in der Kompetenz der Kantone. Es ist zu hoffen, dass die Kantonsregierungen nicht nur von einer Temporeduktion sprechen, wie in Bern und Zürich seit wenigen Tagen, sondern auch handeln: Die Atemwege der nicht motorisierten Bürger — und auch die aller anderen — werden es danken.

Das UVEK schreibt aber auch, dass zu einer langfristigen Lösung weitere Massnahmen gehören, wie sie unter anderem auch am 16. Januar vom UVEK präsentiert wurden.

Wäre der Feinstaub sichtbar, wären die Bürger schon lange auf die Strasse gegangen um gegen die Verschmutzung zu kämpfen.

chance06 – Neue Platform der Lehrstellenkampagne

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie schreibt in einer Medienmitteilung:

Der Bund startet heute die Lehrstellenkampagne “chance06″ mit der Aufschaltung der Internetplatform www.chance06.ch. [...] “chance06″ ist eine gemeinsame Initiative des Bundes, der Kantone und Organisationen der Arbeitswelt und demonstriert auf diese Art das Engagement aller Verbundpartner. Die Kampagne verfolgt zudem das Ziel, den Bekanntheitsgrad der Vignette “Lehrbetrieb”, welche an Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, abgegeben wird, zu steigern.

Mal sehen was der Effekt dieser neuen Kampagne ist; im Lehrstellenbereich, vor allem gegen die Jugendarbeitslosigkeit, gibt es mehr als genug zu tun!