Feinstaub: Die Politik kommt in Bewegung Nr. 2

Obwohl ich schon vor zwei Wochen hoffnungsvoll geschrieben habe, dass die Politik bezüglich des Feinstaubproblemes in Bewegung kommt ist politisch nichts geschehen — die neuen Rekordwerte drängen aber nun wirklich darauf, endlich wahrgenommen zu werden.

Auch das UVEK reagiert nun: Es schreibt, dass Temporeduktionen in den Agglomerationen Linderung bringen. Diese müssen flächendeckend auf allen Strassen erlassen werden; solche Beschlüsse liegen in der Kompetenz der Kantone. Es ist zu hoffen, dass die Kantonsregierungen nicht nur von einer Temporeduktion sprechen, wie in Bern und Zürich seit wenigen Tagen, sondern auch handeln: Die Atemwege der nicht motorisierten Bürger — und auch die aller anderen — werden es danken.

Das UVEK schreibt aber auch, dass zu einer langfristigen Lösung weitere Massnahmen gehören, wie sie unter anderem auch am 16. Januar vom UVEK präsentiert wurden.

Wäre der Feinstaub sichtbar, wären die Bürger schon lange auf die Strasse gegangen um gegen die Verschmutzung zu kämpfen.


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