Trotzdem: Gegen das Hooligan-Gesetz!

Was sicher schon alle vernommen haben: Der FCZ schlug gestern Abend den FC Basel 2:1 und wird somit Schweizer Meister! Wie erwartet gab es nach dem Spiel massive Ausschreitungen von sogenannten “Fans”, welche in Neandertaler-Manier lieber die Fäuste statt Worte sprechen liessen.

Natürlich wird jetzt der Ruf nach einem Hooligan-Gesetz wieder lauter (z.B. auf espace.ch (Berner Zeitung, Thuner Tagblatt usw.)). Dabei vergisst man so schnell, dass das aktuelle Polizeigesetz längst genügend griffig wäre! Das verlangte Hooligan-Gesetz bietet nämlich längst nicht nur “griffigere” Massnahmen um gegen gewaltbereite “Fans” vorzugehen, sondern beschneidet eine ganze Reihe verfassungsmässig gesicherter Rechte, wie zum Beispiel die Unschuldsvermutung und persönliche Freiheiten.

Weiteres dazu auf folgenden schweizer Weblogs:


2 Responses to “Trotzdem: Gegen das Hooligan-Gesetz!”

  • gebsn Says:

    Kann ich natürlich nur zustimmen. Manno, was haben uns die “Arschguggen” einen Bärendiest erwiesen.

  • Luc Says:

    dieser Meinung kann ich mich absolut nich anschliessen! Schau doch mal nach England, da waren die einzigen, die gegen das Hooligan-Gesetz waren, die Hooligans selber waren! 2500 Stadion und Ausreiseverbote sind das Resultat un die Engländer haben das Problem im Griff. Nur in der Schweiz wird immer hin und her diskutiert und “persönliche Freiheit” oder “Unschuldsvermutung” höher gewichtet als der Schutz Mehrheit (in diesem Fall immerhin 98% der Matchbesucher). Alles Klar? Rettet den Fussball, ja zum Hooligangesetz! (ist ja schon fast beschlossen nach den Krawallen vom vorletzten Wochenende).