Die Schweiz bereichert sich mit Waffenexporten. Im Jahr 2006 haben wir wieder Kriegsmaterial im Wert von fast 400 Millionen Franken exportiert. Dies ist eine absolute Frechheit.
Warum schliesst die RUAG ihre Waffenproduktionsabteilung nicht schon lange? Weil es ein sehr profitables Geschäft ist. Parallel zu den Clusterbomben kann die RUAG auch gleich Minenräumgeräte mitverkaufen, und sich damit ein humanitäres Mäntelchen überziehen.
Es ist zu hoffen, dass die Schweiz dank der Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten keine Tötungsmaschinen mehr ins Ausland verkaufen kann und wird. Es gehen auch keine Arbeitsplätze verloren, wenn wir uns ethischeren Geschäften zuwenden — es gibt mehr als genug zu tun in der Welt, die betroffenen RUAG-Angestellten können sicher in besseren Bereichen tätig werden als der Waffenproduktion…
2 Responses to “Unethischer Schweizer Waffenhandel”
Und wenn wir die Waffen nicht exportieren, tun es die Chinesen, und Skrupel haben die bekanntlich keine.
Abgesehen davon ist die Analogie zwischen dem Verkauf von Clusterbomben und Minenräumgerät wunderschön – in Eurem Bereich ist das Analoge die Einführung des neuen KVG in 1996, gekoppelt mit Subventionen an die ‘
Solange wir selbst Waffen exportieren ist unser Engagement für eine friedlichere Welt nicht wirklich glaubwürdig.