Bäume pflanzen doch kein Mittel gegen die Klimaerwärmung
Bäume sind bei der Bekämpfung des Klimawandels hilfreich, hörte man auch in letzter Zeit immer wieder. Dadurch, dass sie CO2 binden und dieses dadurch der Luft entziehen, leisten sie einen Beitrag dazu, die CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre nicht so stark ansteigen zu lassen.
Eine neue Studie kommt nun aber zum Schluss, dass Aufforstungsprojekte auch einen beschleunigenden Effekt auf den Klimawandel haben können. Dabei kommt es auf den Standort an. Tropische Regenwälder haben einen abkühlenden Effekt, da die aus ihnen aufsteigenden Dunstwolken das Sonnenlicht reflektieren. In nördlichen Breiten, also in schneereichen Regionen wie Kanada oder Sibirien, führen Aufforstungsprojekte dazu, dass weniger Sonnenlicht reflektiert wird (bzw. die Albedo tiefer wird), was wiederum eine Erwärmung der Erde zur Folge hat.
Wie der Spiegel schreibt, reicht es also nicht, genügend Bäume zu pflanzen und weiterhin mit dem Offroader in die Stadt zu fahren oder einen ähnlich verschwenderischen Lebensstil zu führen.
May 25th, 2008 at 06:32
Kritischsein ist gut. Dazu braucht man gute Erziehung und die richtigen Beispiele. Gibt es hier jemanden, der Erfahrung hat mit Jugendarbeit in Baumpflanz-Projekten? Ich bin das erste mal auf dieser Seite und versuche jetzt einfach mal auf ´s Geratewohl Information über Fördergelder und kompetente Projektinformation zu bekommen. Sowohl staatliche als auch bewährte private Projekte sind spannend. Gedanken dazu sind auch willkommen. Frage an jeden: Wie erziehst Du Deine Kinder auf effektive Weise, so dass sie ihren Lebensstil bewusst wählen und die jeweiligen Konsequenzen durchschauen – Verantwortung ist kein Zufall.