Der Bau des Freestyle-Provisoriums verzögert sich noch länger: Der Rekurrent zieht seine Einsprache vor das Verwaltungsgericht weiter. Wenn also Jugendliche Eigeninitiative ergreifen, wird auf alle nur möglichen Arten versucht, ihnen Stöcke zwischen die Beine zu werfen. Auf der anderen Seite wird lautstark über die uninteressierte Jugend gewettert. Ist es ein Wunder, dass sich die Jugendlichen im Allgemeinen nicht mehr für Politik und Gesellschaft interessieren, wenn die Aktivsten unter ihnen dauernd gegen Wände anrennen müssen?
Jugendliche sollten gefördert werden, sie sind die Zukunft dieser Gesellschaft. Wenn ihnen schon in jungen Jahren beigebracht wird, dass man keine Chance hat, Projekte umzusetzen entstehen daraus kaum Erwachsene, welche über ihre eigene Nasenspitze heraussehen können.
4 Responses to “Jugendliche Eigeninitiative läuft noch länger ins Leere”
Alles richtig! Aber das ist halt die bekannte NIMBY-Wahrnehmung, beim Atommüll hat man ja ähliche Probleme. Darum müsste neben dem Verbandsbeschwerderecht auch das Einspracherecht der über 26-jährigen abgeschafft werden. Und vielleicht auch deren Stimmrecht, denn mit der Herabsetzung des Abstimmmungsalters würden die Urnen trotzdem gefüllt. Wer kein Gleis 7 mehr kaufen kann sollte sowieso nichts mehr zu sagen haben…
Das ist alles sehr interessant :-) Nur mit der Obergrenze für das Stimmrecht wäre ich nicht so glücklich, ich werde in weniger als 11 Monaten 26 Jahre alt…
Da war auch ein gewisser Eigennutz dabei. In ebenfalls 11 Monaten würde ich endlich von der erdrückenden politischen Verantwortung befreit (wäre dann demzunach verantwortungslos)…ohne Gleis 7 dafür mit einem schönen Wunder der Technik auf 4 Rädern.
Ein schönes Wunder der Technik? Also ein 3-Liter-Auto oder noch sparsamer? Eine fette Karre würde ich zwar auch ein Wunder der Technik nennen, vor allem aber einen Ausdruck wundersamer Idiotie, Nutzlosigkeit und Rücksichtslosigkeit.