Der neu gewählte französische Staatspräsident Nicholas Sarkozy erscheint betrunken an der Pressekonferenz zum G8 Gipfel. So bleibt wenigstens etwas Hoffnung für die Linke: Wenn er seine Amtszeit betrunken verbringt, kann er vielleicht nicht allzu grosse Teile seines neoliberalen Reformprogrammes durchsetzen. Dass gewisse Reformen nötig sind bestreitet wohl niemand, eine weitere Verstärkung der Umverteilung von unten nach oben gehört aber sicher nicht dazu und das ist leider der Haupteffekt gewisser “liberaler” Programme.
Des weiteren zeigt dieses Vorkommnis auch die Wichtigkeit des G8 in den Augen der Staatschefs selbst auf: Statt über dringend nötige Veränderungen und Programme zu diskutieren, betrinkt man sich lieber und denkt höchstens darüber nach, wie der Markt noch freier gestaltet werden könnte und wie Investitionen in Entwicklungsländer möglichst potenziert in die Industrieländer zurückfliessen könnten…
(via Adrian Durtschi)
Update:
Vielleicht auch nicht — sogar die NZZ meldet sich zu Wort: War Sarkozy beschwipst?
2 Responses to Sarkozys Stil lässt nicht viel Schlaues erwarten