Klimawandel-Leuger aufgedeckt

Die Leugnung der anthropogenen Ursache der Klimaveränderung hat System: “Aussenseiter befeuern die Leugnungsmaschine”. Ich habe auch schon früher über die sogenannten Skeptiker geschrieben, auch wenn man sie besser Lügner nennen würde…


15 Responses to “Klimawandel-Leuger aufgedeckt”

  • Lucien.S Says:

    Ja aber wieso sollen die autoren nicht recht haben ? Wieso sollen ausgerechnet die Grünen recht haben? Jetzt haben 50 Jahre die

  • Matthias Kestenholz Says:

    Lucien S, ich habe vor drei Monaten einen Kurztext über diese Bio-Ethanol-Problematik auf meinem Weblog veröffentlicht: http://spinlock.ch/blog/2007/06/06/sag-nein-zu-bio-treibstoffen/

    Ich bin völlig einverstanden, die Förderung von Bio-Treibstoffen im Namen des Klimaschutzes ist eine absolut verfehlte Politik mit schweren sozialen Folgen. Zudem ist auch nicht klar, ob sie überhaupt umweltfreundlicher sind. Ich sehe aber in Deinem Kommentar keine qualifizierte Kritik am Text bzw. Aussagen, welche die Zweifel der Skeptiker unterstützen würden?

  • Rumpelstilz Says:

    Ach, unsere Vergesslichkeit..

    Dumm gelaufen! (kein Humor, bitterer Ernst)

    “Es ist nicht fünf vor zwölf. Sondern es ist längst zwölf Uhr gewesen. Die Sturzfahrt ist in den freien Fall übergegangen.” Moritz Leuenberger, Nationalrat der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz, 1984 (über das “Waldsterben”) Quelle: Basler Zeitung, 29.5.1998

    “Wir stehen am Rande eines Abgrundes, einer Katastrophe. Wir sind eine mehrheitliche Gesellschaft von Automobilisten, die sehr wohl und sehr entscheidend für das Waldsterben verantwortlich sind.” Verena Grendelmeier Nationalrätin der LDU/EVP (Landesring der Unabhängigen / Evangelische Volkspartei) der Schweiz, 1984 Quelle: Basler Zeitung, 29.5.1998

    “Die … Luftverschmutzung könnte die globale Temperatur um mehr als drei Grad sinken lassen … ausreichend, um eine Eiszeit auszulösen.” Stephen Schneider, Klimatologe (der später von einer katastrophalen globalen Erwärmung überzeugt war) in der Zeitschrift Science, 1971

    “Meteorologen sind uneins über die Ursache und das Ma

  • Matthias Kestenholz Says:

    Naja… Zugegeben, beim Waldsterben wurde schon übertrieben. Der Wald hat sich aber nicht erholt, es geht ihm nur weniger schlecht, als man hätte erwarten können. Beim sauren Regen bzw. der Luftverschmutzung wurden aber auch Fortschritte gemacht. Deshalb fällt auch die Abkühlung durch Aerosoleffekte geringer aus, als dies früher mal zu erwarten war (Stichwort für Interessierte: Global Dimming, Arbeiten dazu u.a. von Martin Wild vom IAC der ETH Zürich). Dass es einen solchen Abkühlungseffekt gegeben hat, ist aber nicht zu bestreiten.

    Katastropheneinsätze sind nicht pausenlos nötig, aber was ist mit den

  • Rumpelstilz Says:

    …genau so unredlich und unwissenschaftlich ist es, auf Grund von nicht gesicherten wisschenschaftlichen Erkenntnissen (Studien und Computermodellen..) , Panik und Hysterie vom Stapel zu reissen, der die “Welt” aber Mia. kostet und darüber die wirklichen Herausforderungen und die damit verbundenen Aufgaben wie Bereitstellung von Trinkwasser, Energie und nicht zuletzt Probleme demographischer Natur “links” liegen lässt.

  • Matthias Kestenholz Says:

    Wenn die Satellitendaten, die Oberflächen-Temperaturmessungen, die Radiosondenmessungen und die Klimamodelle zueinander passen, kann man ehrlicherweise nicht mehr an der anthropogenen Klimaerwärmung zweifeln. Haben Sie sich über den Stand der Wissenschaft informiert, und zwar nicht nur in der Weltwoche und auf Spiegel Online?

    Dass die Sonnenaktivität in den letzten Jahrzehnten nicht verantwortlich für die beobachtete Temperaturkurve verantwortlich war ist seit 1-2 Jahren klar (damals publizierte Studien, die Namen sind mir entfallen). Der Milankovic-Zyklus hat zwar einen Einfluss, der CO2-Ausstoss passt aber wesentlich besser zur beobachteten Erwärmung.

    Interessanter Text über Skeptiker: “Betting on climate change” auf Realclimate.org http://www.realclimate.org/index.php?p=161

    Ehrlich gesagt, ich finde es langweilig, über die wissenschaftliche Grundlage zu diskutieren, vor allem mit Diskussionpartnern welche sich nicht auch nur annähernd mit den IPCC Berichten etc. befasst haben. Solche Kritik ist immer entweder auf Verschwörungstheorien aufgebaut oder schlicht und einfach unqualifiziert.

  • Rumpelstilz Says:

    Genau diese Satellitendaten belegen seit Jahr und Tag das Gegenteil: die Oberflächentemperatur an den Polen ist pro Jahr um ca. 0.4° gesunken! Und das IPCC korrigiert seine Horrorzahlen bei jedem Bericht kontinuierlich nach unten… und die Wissenschaflter die sich schon zu Beginn dafür eingesetzt haben, dass man ausschliesslich Proxidaten für die entsprechenden Studien und Berichte verwendet, wurden deren Einwände und Gegendarstellungen in den Berichten nicht berücksichtigt und als diese darauf hin verlangten aus dem Kontribut gestrichen zu werden wurde das abgelehnt. Tja, so macht man das, wenn man..

    Langweilig? Sie werden sich noch wundern, wie dieser Gummizug eines nicht fernen Tages (in den Medien) zurück schletzt..

    IPCC-Berichte lesen? Wie gut dass Niemand weiss..

  • Matthias Kestenholz Says:

    Wie wärs mit einem Link dazu? Soweit ich weiss, ist die Temperaturzunahme im Bereich der Pole sogar am höchsten. Und wie hiessen diese Wissenschaftler?

    http://www.google.ch/search?q=satellite+pole+cooling / http://www.google.ch/search?q=satellite+pole+warming

  • Rumpelstilz Says:

    ..schade dass dieser Threat keine weiteren Besucher hat, oder haben Sie denen, je nach dem, auch die IP gesperrt?

  • Rumpelstilz Says:

    vielleicht tue ich Ihnen unrecht, habe vorgängig versucht eine Antwort mit entsprechender Linksammlung zu posten, ich versuchs nochmal:

    CO2 Satelliten http://www.aoml.noaa.gov/ocd/oaces/co2/

    Auswirkung von CO2 (Fragen und Antworten) http://cdiac.ESD.ORNL.GOV/cdiac/pns/faq.html

    CO2 aus Eisbohrungen http://www.uio.no/~tomvs/esef/esef3.htm und http://nicl.usgs.gov/

    Meeresspiegel- schwankungen http://www.geologie.uni-stuttgart.de/edu/msp/msp_pop1.html

    Isotope in Eisbohrkernen http://idaho.usgs.gov/projects/icecore/beryl-10.html http://www.uoregon.edu/~dogsci/dorsey/geo103/lect3.html http://www.up.ac.za/academic/medicine/anatomy/antro/c-cycle.htm

    Gasblasen-Analyse in Eisbohrkernen http://www.vancouver.wsu.edu/fac/brook/icecore.htm Jaworowski 2004: http://www.john-daly.com/zjiceco2.htm

    Eisbohrungen und Klimawechsel Eisbohrungen in der Antarktis Analyse von Eisbohrungen http://www.agu.org/sci_soc/vostok.html http://www.talkorigins.org/faqs/icecores.html http://www.antcrc.utas.edu.au/antcrc/ http://www.ngdc.noaa.gov/paleo/taylor/taylor-glacial.html http://cdiac.esd.ornl.gov/trends/co2/vostok.htm

    Historische Daten http://de.geocities.com/huegelland2004/kleieneiszeit.htm

    Daten aus Pollen http://www.ngdc.noaa.gov/paleo/pollen.html

    Speleotherme http://www.gees.bham.ac.uk/people/fairchildresearch/speleothems.htm http://www.ngdc.noaa.gov/paleo/speleothem.html

    Paläoozeanographie http://www.ngdc.noaa.gov/paleo/paleocean.html

    Jahresringe http://www.ltrr.arizona.edu/ http://www.arts.cornell.edu/dendro/ http://www.ngdc.noaa.gov/paleo/treering.html http://web.utk.edu/~grissino/gallery.htm

    Soviel zum Thema Proxidaten und wissenschaftlichen Erkenntnissen, die in der Politik leider schon lange keine Rolle mehr spielen..

  • Rumpelstilz Says:

    habe gerade festgestellt, dass der eine Link so nicht funktioniert, Korrektur:

    http://www.aoml.noaa.gov/ocd/oaces

    und den hatte ich vergessen aufzuführen:

    Johannessen, O.M., Khvorostovsky, K., Miles, M.W. and Bobylev, L.P. 2005. Recent ice-sheet growth in the interior of Greenland. Sciencexpress /

    http://www.sciencexpress.org / 20 October 2005.

  • Rumpelstilz Says:

    habe gerade nocheinmal festgestellt, dass der eine Link so nicht funktioniert, Korrektur:

    Johannessen, O.M., Khvorostovsky, K., Miles, M.W. and Bobylev, L.P. 2005. Recent ice-sheet growth in the interior of Greenland. Sciencexpress /

    http://www.co2science.org/scripts/CO2ScienceB2C/articles/V8/N44/EDIT.jsp

  • Lucien.S Says:

    Das die Erde sich erwärmt muss man nicht jeden Tag immer wieder schreiben! Das haben wir langsam gehört.. nun geht es darum rauszufinden wesshalb.. und da kann man nicht einfach die Wissenschaftler die sagen: Es ist nicht vom Menschen verursacht, als Leugner darstellen und sie wie Holocaustleugner verfolgen bis sie Ruhe geben… es braucht immer zwei Meinungen… wir wollen ja nicht das Greenpeace entscheidet was auf dieser Welt passiert

  • Matthias Kestenholz Says:

    Ich habe eigentlich gehofft, eine etwas qualifiziertere Antwort zu geben, bin aber in der letzten Woche aufgrund der Arbeit zu überhaupt nichts gekommen.

    Hier mal noch ein Link meinerseits: http://tamino.wordpress.com/ Sehr lesenswert, gerade für wissenschaftlich Interessierte.

  • Teami Says:

    Natürlich geht es nicht darum, jeden Tag aufs ein Neues darauf zu verweisen, dass die Erde sich erwärmt. Richtig ist auch, dass es mittlerweile kaum noch jemanden gibt, dem dies gänzlich neu ist. Trotzdem bedeutet das Wissen um diesen Umstand ganz offensichtlich noch keinerlei Einsicht darüber, was dies bedeutet bzw. vielerorts scheinen die Menschen eher geneigt zu sein, nach den irrwitzigsten Erklärungen zu suchen, wieso dies alles gar nicht am Menschen liegt. Denn wenn sie es schaffen würden, dieses Argument glaubhaft zu machen, dann bräuchten sie schließlich auch nicht ihre Gewohnheiten zu ändern.

    Die globalen Temperaturen sind – wie Eiskernbohrungen ganz deutlich ergeben – regelmäßigen Schwankungen unterworfen. Diese Schwankungen laufen in einer Art Sinuskurve versetzt zur CO²-Sättigung der Atmosphäre, denn auch diese lässt sich aus Eiskernbohrungen nachvollziehen. In regelmäßigen Abständen steigt der CO²-Gehalt und die Temperatur steigt dann in der Folge um zwei bis drei Grad, bevor der CO²-gehalt wieder abnimmt und die Temperatur ihrerseits wieder sinkt. Sprich es handelt sich hierbei um eine über Jahrtausende wiederkehrende Entwicklung. Soweit so gut.

    Seit dem Zeitalter der Industrialisierung bis heute hat der CO²-Gehalt der Atmosphäre in einem Ausmaße zugenommen, dass er mehr als zehnmal so hoch liegt, wie in den Spitzenzeiten der vergangenen Jahrtausende. Das sind schlichte Fakten, ohne Wertung.

    Die Eisdecke spiegelt einen Teil der Sonnenstrahlen zurück und die von diesen Strahlen ausgehende Energie verbleibt in der Folge nicht im Bereich der Erde. Die Oberfläche, die von Eis und Schnee bedeckt ist, nimmt mit steigender Temperatur ab und beschleunigt damit die Steigerung der globalen Temperatur ihrerseits. Schlichte Fakten ohne Wertung.

    Natürlich könnte man jetzt daraus den Schluss ableiten, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen Menschen und Erderwärmung besteht. Auch könnte man daraus schließen, dass diese Erderwärmung weiter voranschreiten und sich sogar beschleunigen wird. Aber kann man dies beweisen? Natürlich nicht!

    Wenn ein Mensch bei 3000 Metern Höhe aussteigt und sein Fallschirm sich nicht öffnet, dann könnte man davon ausgehen, dass er den Sturz nicht überlebt. Es gibt tatsächlich ein paar belegte Fälle, wo jemand einen solchen Unfall „lediglich“ mit schweren Knochenbrüchen überlebt hat. Sprich der endgültige Beweis, dass dieser Typ sterben wird, kann erst dann erbracht werden, wenn er unten ankommt. Nehmen wir jetzt einmal an, wir hätten die Möglichkeit den Sturz abzufangen und zu verhindern, dass der arme Kerl unten ankommt. Welcher logisch denkende Mensch würde jetzt daher kommen und sagen: „Hey .. es ist doch gar nicht bewiesen, dass der Typ stirbt. Warten wir doch einfach mal ab und schauen was passiert!“

    Natürlich sollte man keine Panikmache betreiben – auch wenn ich mich immer öfter frage, ob es nicht doch ganz sinnvoll wäre, da immer noch viel zu viele Menschen nicht begriffen haben, dass „der Typ nur dann nicht unten aufschlägt“, wenn man seine Gewohnheiten grundsätzlich umstellt. Panikmache wäre also vielleicht gar nicht schlecht, da dies die Menschen oft erstmal richtig wachrüttelt. Es ist halt schwer verständlich zu machen, dass der Temperaturanstieg und der steigende Meeresspiegel, den Otto-Normal-Verbraucher in der Großstadt im Landesinneren einer europäischen Nation genauso treffen wird, wie den Küstenbewohner von Birma – wenn nicht sogar härter, denn der arme Kerl in Birma hat lange nicht so viel Luxus zu verlieren, wie der satte Westler.