Unmenschliche und unverständliche Ausschaffungspraxis
Sonia, zwölfjährig, “ein Musterbeispiel für gelungene Integration”, droht die Ausschaffung nach Nigeria durch das Zürcher Migrationsamt. Ich erwarte, dass sie dank der Medienpräsenz, welche sie durch ihre unverständliche Geschichte erhält, dazu führen wird, dass sie schlussendlich in der Schweiz bleiben darf.
Diese Geschichte nervt mich. Warum braucht es immer zuerst die mediale Aufmerksamkeit, bevor unsere Behörden den gesunden Menschenverstand walten lassen? Warum muss man sie mit rechtlichen Mitteln dazu zwingen, Vater und Tochter überhaupt erst anzuhören? Mit welcher Begründung schlagen die Behörden das Urteil des schulpsychologischen Dienstes in den Wind? Warum kann der vorhandene Handlungsspielraum nicht schon vorher auf eine menschenfreundliche Art ausgenutzt werden?
Braucht es wirklich mehr Gesetze, um eine menschenwürdige Praxis einzuführen? Kann man nicht mehr davon ausgehen, dass die beste Lösung für alle Beteiligten gesucht wird?
Viele Fragen, wenige Antworten. Hoffentlich kann wenigstens ich einen Beitrag dazu leisten, dass die richtigen Fragen gestellt werden.
October 30th, 2007 at 22:57
Die SVP kanns nicht lassen. Schaut mal auf Blogik (auf Link klicken). Gruss
November 15th, 2007 at 18:07
Tja, ein junges Mädchen in
January 13th, 2008 at 20:41
Läck ist das linke Politik hier, mir wird gleich schlecht :-)