Besserer Schutz vor Waffengewalt
Ein gerade erst aus der Rekrutenschule entlassener Soldat bringt in Höngg ein 16-jähriges Mädchen mit dem Sturmgewehr um. Ein Motiv ist nicht in Sicht.
Nein, eine generelle Kriminalisierung aller Waffenbesitzer ist nicht angebracht. Das Vorsorgeprinzip kann ein Eingreifen trotzdem legitimieren. Also: Armeewaffen haben zuhause nichts verloren. Die Initiative für den Schutz vor Waffengewalt ist ein nötiger Schritt auf dem Weg zu besserem Schutz der Bevölkerung vor Waffennarren.
Natürlich können die Menschen nicht vor allem geschützt werden. Wenn der Nutzen aber so klein, der potentielle Schaden aber so gross ist wie es bei der Aufbewahrung von Armeewaffen zuhause der Fall ist, ist das Beharren auf dem “uralten Freiheits- und Grundrecht Waffenbesitz” nicht mehr angebracht.
March 30th, 2008 at 20:47
Da Armeewaffen für mich auch nichts zuhause verloren haben, nahm ich an der Deponierungsaktion vom 18.03.2008 im zeughaus Zürich teil. Die ganze Geschichte und alle Infos dazu findet ihr unter http://waffendeponierung.wordpress.com
August 3rd, 2008 at 10:22
[...] genug, dass sich die Besitzer mit diesen Waffen selbst umbringen — leider trifft es aber auch immer wieder unbeteiligte Dritte. Wenigstens bei den Armeewaffen gäbe es ein einfaches Rezept, die [...]