Die Schweizer Behörden haben die Atom-Akten möglicherweise zu spät vernichtet, die Baupläne für einen neuartigen Atomsprengsatz könnten sich bereits in falschen Händen befinden. Wer sich jetzt darüber aufregt, aber trotzdem verlangt, dass neue Atomkraftwerke gebaut werden, hat nicht begriffen, dass die Atomwaffentechnologie in denselben Topf wie die Stromproduktion mittels Kernkraft gehört.
Gefordert ist eine zukunftsträchtige Energieproduktionsform, welche auch in die Länder exportiert werden kann, welche auf keinen Fall in den Besitz von Nuklearwaffen kommen sollten (falls es überhaupt andere Länder gibt!). Das Geld würde besser in die Weiterentwicklung der Technolgie der Wasser-, Wind- und Solarkraft sowie Erdwärme gesteckt werden, das ist nachhaltiger und zudem sicherheitspolitisch unbedenklich.
Wer vor der Stromlücke warnt und die Kernkraft als Ausweg empfiehlt, dabei alle sicherheitspolitischen Bedenken und den Nachhaltigkeitsgedanken vernachlässigt, hat tatsächlich die relative Bedrohung der Möglichkeiten aus dem Auge verloren.
PS: Keine neuen AKWs im Namen des Klimaschutzes, sie sind auch nicht CO2-neutral.
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