Anruf aus dem vorletzten Jahrhundert

Hallo, hier spricht das vorletzte Jahrhundert. Wir sind eine Gruppe christlicher Fundamentalisten und finden das friedliche Nebeneinander von Hetero- und Homosexuellen unerträglich. Deshalb sammeln wir Unterschriften für eine Petition, in welcher wir den Zürcher Stadtrat dazu aufrufen, die EuroPride welche im Mai 09 geplant ist, zu verbieten.

Wenn diese EuroPride tatsächlich die Zerstörung der traditionellen Familie als einer “von Gott geschaffenen Institution” bedeuten sollte, kann man nur applaudieren. Heisst dies, dass nun das Zeitalter der zwischenmenschlichen Liebe und der Vernunft statt der Gottesfürchtigkeit und der religiös begründeten Vorurteile anbricht?

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2 Responses to Anruf aus dem vorletzten Jahrhundert

  1. Wozu brauchen wir noch Taliban als Bösewichte, wenn auch das Christentum so totalitäre Wahnsinnige zu Tage fördert? So wird eine Religion zu einem faschistischen Machtsystem missbraucht. Vielleicht sollten wir Geld sammeln für die psychotherapeutische Behandlung dieser Fanatiker.
  2. Einen viel beachtenswerteren Teil der Berichterstattung hast Du unterschlagen:
    Der Präsident des bibeltreuen Vereins «Familienlobby Schweiz» (hat schon sieben Mitglieder) schlägt Alarm.
    Da müssen sich die voraussichtlich rund 100’000 Teilnehmenden der Gay-Pride natürlich schon anziehen, bei einer derart geballten Opposition :-)