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	<title>Matthias Kestenholz&#039; Blog &#187; Feinstaub</title>
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		<title>Massnahmeplan bei hohen Ozonwerten</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:25:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feinstaub]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kantonsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Ozon]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Votum zu 45/2006 Postulat: Massnahmenplan bei hohen Ozonwerten wie bei den Feinstaubkonzentrationen im Kantonsrat:

Zuerst mal: Damit nicht nochmals die Themen Ozonloch und sommerliche Überschreitung der Ozongrenzwerte vermischt werden: In der Stratosphäre in mehreren dutzend Kilometer Höhe filtert die Ozonschicht die UV-Strahlung der Sonne. Ohne diese Ozonschicht wäre Leben auf der Erdoberfläche nicht möglich, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Votum zu <a href="http://www.kantonsrat.zh.ch/Geschaeft_Details.aspx?ID=977ea62a-4c54-4a05-8891-a425bb4ed079">45/2006 Postulat: Massnahmenplan bei hohen Ozonwerten wie bei den Feinstaubkonzentrationen</a> im Kantonsrat:</p>

<p>Zuerst mal: Damit nicht nochmals die Themen Ozonloch und sommerliche Überschreitung der Ozongrenzwerte vermischt werden: In der Stratosphäre in mehreren dutzend Kilometer Höhe filtert die Ozonschicht die UV-Strahlung der Sonne. Ohne diese Ozonschicht wäre Leben auf der Erdoberfläche nicht möglich, die hohen UV-Strahlungswerte würden das Erbgut der Lebewesen auf der Erdoberfläche zerstören. Ozon in der Troposphäre, und darüber sprechen wir hier, führt zu Reizungen der Atemwege und zu teilweise massiver Verschlechterung der Lungenfunktion.</p>

<p>Laut dem Bundesamt für Umwelt schätzt die WHO, dass es in der Schweiz etwa 150-300 vorzeitige Todesfälle aufgrund übermässiger Ozonbelastung zu beklagen gibt. Der gegenwärtige Zustand der Luft führt in der Schweiz gesamthaft zu 3000-4000 frühzeitigen Todesfällen, davon 300 durch Lungenkrebs. Bei Kindern kommt es zu rund 39&#8242;000 Fällen akuter Bronchitis. Rund 1.7 Millionen Tage mit reduzierter Aktivität gehen Jahr für Jahr auf das Konto der Luftverschmutzung &#8212; das ist auch ein gewichtiger wirtschaftlicher Faktor. Die Gesundheitskosten alleine werden jährlich auf ca. 5.1 Milliarden Franken geschätzt. Diese Kosten werden nicht von den Verursachern bezahlt.  Ernteverluste und Schäden an Materialien und Gebäuden sind hier noch nicht eingerechnet.</p>

<p>Damit ist aber noch nichts über die chronischen Auswirkungen von andauernd überhöhten Ozonkonzentrationen gesagt. Hier geht es um andauernde strukturelle Veränderungen des Lungengewebes und ein verzögertes Wachstum der Lunge, insbesondere bei erhöhter Exposition in jüngeren Jahren.</p>

<p>Eine zu hohe Ozonkonzentration schadet aber auch der Umwelt: Ozon kann das Wachstum und die Vitalität gewisser Pflanzenarten beeinträchtigen. Ozon schwächt Bäume, was sich negativ auf die Wirkung von Schutzwäldern auswirkt. Eine Dauerbelastung führt auch zu Ertragseinbussen in der Landwirtschaft &#8212; ja, auch die Landwirte unter uns sollten sich mit den vorgeschlagenen Massnahmen nicht zufrieden geben, schliesslich geht es auch um ihre Lebensgrundlage.</p>

<p>Selbstverständlich sind die Prozesse welche zur Bildung von Ozon in der atmosphärischen Grenzschicht führen komplex. Das Zusammenspiel zwischen den Vorläufersubstanzen Stickoxid und flüchtigen Kohlenwasserstoffen und der Temperatur und Sonneneinstrahlung, welche gemeinsam zur Bildung von Ozon führen ist nicht einfach zu verstehen. Die angesprochenen Substanzen werden über weite Distanzen verfrachtet.</p>

<p>Es ist so: Eine kurzzeitige Reduktion der ausgestossenen Mengen hat also bei Sommersmoglagen tatsächlich nur einen geringen direkten Effekt, im Gegensatz zu den Feinstaubgrenzwertüberschreitungen im Winter, wo lokale kurzzeitige Massnahmen tatsächlich eine Verbesserung bewirken können.</p>

<p>Es geht aber eben nicht nur um die Reduzierung des Ozons, sondern auch um handfeste wirtschaftliche Interessen. Da die Prozesse welche zur Bildung von Ozon führen so komplex sind, müssen an verschiedensten Stellen Massnahmen getroffen werden, wenn die Luftqualität dauerhaft verbessert werden soll. Dass sich umweltfreundliche Technologie auch lohnen kann, zeigt unter anderem eine McKinsey Studie, über welche in der Sonntagszeitung von vorletztem Wochenende geschrieben steht: Energieeffizienz schafft neue Jobs &#8212; es könnten etwa 11&#8242;000 zusätzliche Arbeitsplätze in der Schweiz  entstehen. Wäre es nicht von Vorteil und schweizerisch, wenn wir unser Wissen und unsere Wirtschaftsmacht dafür einsetzen würden, umweltfreundliche Technologien zu entwickeln und fördern und selbst zu profitieren, statt immer nur (autonom) nachvollziehen zu müssen? Dass diese Ergebnisse von gewissen Wirtschaftsverbänden bezweifelt werden, erstaunt nicht. Aber wer den Sumpf trockenlegen will, muss nicht mit den Fröschen sprechen.</p>

<p>Wenigstens wird bei Überschreitung des Stundenmittelgrenzwertes nicht mehr zur Vermeidung von übermässiger körperlicher Anstrengung aufgerufen &#8211; ein Hohn, wenn man sich die wachsende Menge an Übergewichtigen in der Bevölkerung ansieht. Der Geiselnahme an der gesamten Bevölkerung muss mit griffigen Massnahmen ein Ende gesetzt werden.</p>

<p>Dass der Regierungsrat keine weitergehenden Möglichkeit sieht, den rechtswidrigen Status Quo zu beheben enttäuscht. Dass die Massnahmen im Bericht des Regierungsrates zum Teil eher als hehre Wünsche formuliert sind, dass das Thema an den Bund und an die Wirtschaft weiterdelegiert wird und darauf verzichtet wird, selbst energisch aktiv zu werden, zeugt nicht gerade vom Willen, die Bevölkerung zu schützen, den rechtlichen Zustand wiederherzustellen.</p>
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		<title>Massnahmenplan Luftreinhaltung 2008: Grüne fordern schnelle Behebung des rechtswidrigen Status Quo statt Pflästerli-Politik</title>
		<link>http://406.ch/2010/01/14/massnahmenplan-luftreinhaltung-2008-grune-fordern-schnelle-behebung-des-rechtswidrigen-status-quo-statt-pflasterli-politik/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 13:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feinstaub]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der heute durch den Regierungsrat vorgestellte Massnahmenplan Luftreinhaltung 2008 benennt die Probleme, versäumt es aber, über griffige Massnahmen zu sprechen. Seit über 20 Jahren konnten keine wesentlichen Verbesserungen bei der Luftqualität im Kanton Zürich erreicht werden. Die Hälfte der Bevölkerung des Kantons Zürich leidet unter regelmässigen Überschreitungen der verschiedenen in der Luftreinhalteverordnung festgelegten Grenzwerte.

Die vorgestellten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heute durch den Regierungsrat vorgestellte Massnahmenplan Luftreinhaltung 2008 benennt die Probleme, versäumt es aber, über griffige Massnahmen zu sprechen. Seit über 20 Jahren konnten keine wesentlichen Verbesserungen bei der Luftqualität im Kanton Zürich erreicht werden. Die Hälfte der Bevölkerung des Kantons Zürich leidet unter regelmässigen Überschreitungen der verschiedenen in der Luftreinhalteverordnung festgelegten Grenzwerte.</p>

<p>Die vorgestellten Massnahmen genügen nicht, um die Grenzwerte in Zukunft einzuhalten. Das Emissionsziel und damit das Ende des rechtswidrigen Zustandes soll laut der Prognose erst in mehreren Jahrzehnten erreicht werden. Das ist eine Kapitulation.</p>

<p>So entsteht das ungute Gefühl, dass die Regierung ihre eigene Ratlosigkeit mit Breitwalzen von Nichts verstecken will. Die Grünen verlangen kurz- und mittelfristig wirksame Massnahmen, mit denen die Grenzwerte erreicht werden können. Pflästerlipolitik hatten wir lange genug.</p>
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		<title>Vorsätze für das neue Jahr: Feinstaub-Bekämpfung?</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Dec 2006 14:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feinstaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tage werden schon bald wieder länger, der Winter kommt aber erst richtig. Die atmosphärischen Bedingungen werden wieder dazu führen, dass in der Stadt Zürich regelmässig gegen die Luftreinhalteverordnung verstossen wird. Ich bin ja mal gespannt, ob diesen Winter wiederum nur die Grenzwerte, oder auch die Feinstaubimmissionen bekämpft werden. Gute Vorsätze und Ziele haben sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tage werden schon bald wieder länger, der Winter kommt aber erst richtig. Die atmosphärischen Bedingungen werden wieder dazu führen, dass in der Stadt Zürich regelmässig gegen die Luftreinhalteverordnung verstossen wird. Ich bin ja mal gespannt, ob diesen Winter wiederum nur die Grenzwerte, oder auch die Feinstaubimmissionen bekämpft werden. Gute Vorsätze und Ziele haben sich die Umweltdirektoren der Kantone und der Bund im letzten Frühling ja gesetzt. Hoffentlich werden sich diese Vorsätze auch in politischem Handeln äussern.</p>

<p>Zur Erinnerung an letzten Winter diese Blog-Posts meinerseits:</p>

<ul>
<li><a href="http://spinlock.ch/blog/2005/12/21/feinstaub-ist-schon-in-kleinen-mengen-schadlich/">Feinstaub ist schon in kleinen Mengen schädlich</a></li>
<li><a href="http://spinlock.ch/blog/2006/01/16/feinstaub-die-politik-kommt-in-bewegung/">Feinstaub: Die Politik kommt in Bewegung</a></li>
<li><a href="http://spinlock.ch/blog/2006/01/20/feinstaub-sind-holzfeuerungen-wirklich-schlimmer-als-die-autobahnen/">Feinstaub: Sind Holzfeuerungen wirklich schlimmer als die Autobahnen?</a></li>
<li><a href="http://spinlock.ch/blog/2006/02/02/feinstaub-die-politik-kommt-in-bewegung-nr-2/">Feinstaub: Die Politik kommt in Bewegung Nr. 2</a></li>
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		<title>Feinstaub: Die Politik kommt in Bewegung Nr. 2</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2006 18:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feinstaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl ich schon vor zwei Wochen hoffnungsvoll geschrieben habe, dass die Politik bezüglich des Feinstaubproblemes in Bewegung kommt ist politisch nichts geschehen &#8212; die neuen Rekordwerte  drängen aber nun wirklich darauf, endlich wahrgenommen zu werden.

Auch das UVEK reagiert nun: Es schreibt, dass Temporeduktionen in den Agglomerationen Linderung bringen. Diese müssen flächendeckend auf allen Strassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl ich schon vor zwei Wochen hoffnungsvoll geschrieben habe, dass die <a href="http://blog.irregular.ch/2006/01/16/feinstaub-die-politik-kommt-in-bewegung/">Politik bezüglich des Feinstaubproblemes in Bewegung kommt</a> ist politisch nichts geschehen &#8212; die <a href="http://tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/588967.html">neuen Rekordwerte</a>  drängen aber nun wirklich darauf, endlich wahrgenommen zu werden.</p>

<p>Auch das UVEK reagiert nun: Es schreibt, dass <a href="http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/de/2794">Temporeduktionen in den Agglomerationen Linderung bringen</a>. Diese müssen flächendeckend auf allen Strassen erlassen werden; solche Beschlüsse liegen in der Kompetenz der Kantone. Es ist zu hoffen, dass die Kantonsregierungen nicht nur von einer Temporeduktion sprechen, wie in Bern und Zürich seit wenigen Tagen, sondern auch handeln: Die Atemwege der nicht motorisierten Bürger &#8212; und auch die aller anderen &#8212; werden es danken.</p>

<p>Das UVEK schreibt aber auch, dass zu einer langfristigen Lösung weitere Massnahmen gehören, wie sie unter anderem auch am 16. Januar vom UVEK präsentiert wurden.</p>

<blockquote>
  <p>Wäre der Feinstaub sichtbar, wären die Bürger schon lange auf die Strasse gegangen um gegen die Verschmutzung zu kämpfen.</p>
</blockquote>
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		<item>
		<title>Feinstaub: Die Politik kommt in Bewegung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2006 12:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Feinstaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Sandro von Ignoranz.ch schreibt, sanken die Feinstaubwerte in den letzten zehn Tagen in Zürich nicht mehr unter den gesetzlich festgeschriebenen Höchstwert, welcher eigentlich höchstens einmal im Jahr überschritten werden darf. Zürich reagiert nun aber: Nach dem Vorbild von Stuttgart (D) wird ein Fahrverbot für Autos mit hohen Abgaswerten geprüft. Ein Fahrverbot könnte aber laut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Sandro von <a href="http://www.ignoranz.ch/item/feinstaubalarm/">Ignoranz.ch schreibt</a>, sanken die Feinstaubwerte in den letzten zehn Tagen in Zürich nicht mehr unter den gesetzlich festgeschriebenen Höchstwert, welcher eigentlich höchstens einmal im Jahr überschritten werden darf. Zürich reagiert nun aber: Nach dem Vorbild von Stuttgart (D) wird ein Fahrverbot für Autos mit hohen Abgaswerten geprüft. Ein Fahrverbot könnte aber laut <a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/22448143">20min Online</a> frühestens nächsten Winter umgesetzt werden.</p>

<p>Dass in Zürich der durch die Luftreinhalteverordnung erlaubte Jahresgrenzwert von 20 Mikrogramm/Kubikmeter schon länger nicht mehr eingehalten werden konnte, hat aber niemanden interessiert: Auf der Webseite der Erdölvereinigung kann man lesen, dass der <a href="http://www.erdoel.ch/site/erd565106/fra674237/fra600155056.asp#frage20">Jahresmittelwert in Zürich 25 Mikrogramm/Kubikmeter beträgt</a>.</p>

<p>Jetzt kommt immerin die Hoffnung auf, dass Massnahmen gegen den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub">gefährlichen Feinstaub</a> ergriffen werden. Die Aufforderung der Stadtverwaltung, durch <a href="http://www.sk.zh.ch/content/internet/sk/de/mm/aktuelle_mitteilungen/007_feinstau.html">freiwilligen Verzicht auf das Auto die Fahrtenzahl und somit auch die Feinstaubimissionen zu senken</a> war wohl kaum erfolgreich. Die Autofahrer bemerken die Feinstaubbelastung schliesslich wesentlich weniger als wir Fahrradfahrer&#8230;</p>

<p><strong>Update</strong>:
Der <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/582469.html">Tages-Anzeiger bemerkt</a>, dass die Grenzwerte nur noch auf dem Chaumont über dem Neuenburgersee und auf Rigi-Seebodenalp nicht überschritten wurden. Schliesslich will auch Umweltminister Moritz Leuenberger heute ein Massnahmepaket zur Verbesserung der Luftqualität vorstellen.</p>
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		<title>Feinstaub ist schon in kleinen Mengen schädlich</title>
		<link>http://406.ch/2005/12/21/feinstaub-ist-schon-in-kleinen-mengen-schadlich/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2005 17:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feinstaub]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Langzeitstudie fanden Mediziner Hinweise darauf, dass das Risiko für Herzleiden selbst dann steigt, wenn die derzeit gültigen Feinstaub-Grenzwerte eingehalten werden. Die Wissenschaftler liessen 28 Mäuse mehrere Monate lang regelmässig verschmutzte Luft einatmen. Die durchschnittliche Menge der PM2,5-Staubpartikel lag unterhalb der in den USA geltenden Grenzwerte. In den Blutgefässen der Tiere bildeten sich deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Langzeitstudie fanden Mediziner Hinweise darauf, dass das <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,391538,00.html">Risiko für Herzleiden selbst dann steigt, wenn die derzeit gültigen Feinstaub-Grenzwerte eingehalten werden</a>. Die Wissenschaftler liessen 28 Mäuse mehrere Monate lang regelmässig verschmutzte Luft einatmen. Die durchschnittliche Menge der <a href="http://www.gsf.de/flugs/feinstaeube.phtml">PM2,5-Staubpartikel</a> lag unterhalb der in den USA geltenden Grenzwerte. In den Blutgefässen der Tiere bildeten sich deutlich mehr Ablagerungen als bei den Mäusen, welche staubfreie Luft atmen konnten. Die Ablagerungen haben arteriosklerotische Verengungen der Gefässe zur Folge, welche einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung von Herzkrankheiten leisten.</p>

<p>Erinnern wir uns nächsten Sommer oder bei der nächsten Diskussion über Feinstaub und Partikel noch immer daran? Hoffentlich. Die Einführung von Partikelfiltern für Dieselfahrzeuge wäre zum Beispiel schon lange notwendig. Zum Glück will die EU mit der Euro5-Norm <a href="http://www.nzz.ch/2005/12/21/al/newzzEHHLWA0U-12.html">Schadstoffe in Autoabgasen weiter senken</a>, so dass wenigstens die Luftverschmutzung durch Autos etwas zurückgebunden würde.</p>
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