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	<title>Matthias Kestenholz&#039; Blog &#187; Gesundheit</title>
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		<title>Massnahmeplan bei hohen Ozonwerten</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:25:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feinstaub]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kantonsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Ozon]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Votum zu 45/2006 Postulat: Massnahmenplan bei hohen Ozonwerten wie bei den Feinstaubkonzentrationen im Kantonsrat:

Zuerst mal: Damit nicht nochmals die Themen Ozonloch und sommerliche Überschreitung der Ozongrenzwerte vermischt werden: In der Stratosphäre in mehreren dutzend Kilometer Höhe filtert die Ozonschicht die UV-Strahlung der Sonne. Ohne diese Ozonschicht wäre Leben auf der Erdoberfläche nicht möglich, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Votum zu <a href="http://www.kantonsrat.zh.ch/Geschaeft_Details.aspx?ID=977ea62a-4c54-4a05-8891-a425bb4ed079">45/2006 Postulat: Massnahmenplan bei hohen Ozonwerten wie bei den Feinstaubkonzentrationen</a> im Kantonsrat:</p>

<p>Zuerst mal: Damit nicht nochmals die Themen Ozonloch und sommerliche Überschreitung der Ozongrenzwerte vermischt werden: In der Stratosphäre in mehreren dutzend Kilometer Höhe filtert die Ozonschicht die UV-Strahlung der Sonne. Ohne diese Ozonschicht wäre Leben auf der Erdoberfläche nicht möglich, die hohen UV-Strahlungswerte würden das Erbgut der Lebewesen auf der Erdoberfläche zerstören. Ozon in der Troposphäre, und darüber sprechen wir hier, führt zu Reizungen der Atemwege und zu teilweise massiver Verschlechterung der Lungenfunktion.</p>

<p>Laut dem Bundesamt für Umwelt schätzt die WHO, dass es in der Schweiz etwa 150-300 vorzeitige Todesfälle aufgrund übermässiger Ozonbelastung zu beklagen gibt. Der gegenwärtige Zustand der Luft führt in der Schweiz gesamthaft zu 3000-4000 frühzeitigen Todesfällen, davon 300 durch Lungenkrebs. Bei Kindern kommt es zu rund 39&#8242;000 Fällen akuter Bronchitis. Rund 1.7 Millionen Tage mit reduzierter Aktivität gehen Jahr für Jahr auf das Konto der Luftverschmutzung &#8212; das ist auch ein gewichtiger wirtschaftlicher Faktor. Die Gesundheitskosten alleine werden jährlich auf ca. 5.1 Milliarden Franken geschätzt. Diese Kosten werden nicht von den Verursachern bezahlt.  Ernteverluste und Schäden an Materialien und Gebäuden sind hier noch nicht eingerechnet.</p>

<p>Damit ist aber noch nichts über die chronischen Auswirkungen von andauernd überhöhten Ozonkonzentrationen gesagt. Hier geht es um andauernde strukturelle Veränderungen des Lungengewebes und ein verzögertes Wachstum der Lunge, insbesondere bei erhöhter Exposition in jüngeren Jahren.</p>

<p>Eine zu hohe Ozonkonzentration schadet aber auch der Umwelt: Ozon kann das Wachstum und die Vitalität gewisser Pflanzenarten beeinträchtigen. Ozon schwächt Bäume, was sich negativ auf die Wirkung von Schutzwäldern auswirkt. Eine Dauerbelastung führt auch zu Ertragseinbussen in der Landwirtschaft &#8212; ja, auch die Landwirte unter uns sollten sich mit den vorgeschlagenen Massnahmen nicht zufrieden geben, schliesslich geht es auch um ihre Lebensgrundlage.</p>

<p>Selbstverständlich sind die Prozesse welche zur Bildung von Ozon in der atmosphärischen Grenzschicht führen komplex. Das Zusammenspiel zwischen den Vorläufersubstanzen Stickoxid und flüchtigen Kohlenwasserstoffen und der Temperatur und Sonneneinstrahlung, welche gemeinsam zur Bildung von Ozon führen ist nicht einfach zu verstehen. Die angesprochenen Substanzen werden über weite Distanzen verfrachtet.</p>

<p>Es ist so: Eine kurzzeitige Reduktion der ausgestossenen Mengen hat also bei Sommersmoglagen tatsächlich nur einen geringen direkten Effekt, im Gegensatz zu den Feinstaubgrenzwertüberschreitungen im Winter, wo lokale kurzzeitige Massnahmen tatsächlich eine Verbesserung bewirken können.</p>

<p>Es geht aber eben nicht nur um die Reduzierung des Ozons, sondern auch um handfeste wirtschaftliche Interessen. Da die Prozesse welche zur Bildung von Ozon führen so komplex sind, müssen an verschiedensten Stellen Massnahmen getroffen werden, wenn die Luftqualität dauerhaft verbessert werden soll. Dass sich umweltfreundliche Technologie auch lohnen kann, zeigt unter anderem eine McKinsey Studie, über welche in der Sonntagszeitung von vorletztem Wochenende geschrieben steht: Energieeffizienz schafft neue Jobs &#8212; es könnten etwa 11&#8242;000 zusätzliche Arbeitsplätze in der Schweiz  entstehen. Wäre es nicht von Vorteil und schweizerisch, wenn wir unser Wissen und unsere Wirtschaftsmacht dafür einsetzen würden, umweltfreundliche Technologien zu entwickeln und fördern und selbst zu profitieren, statt immer nur (autonom) nachvollziehen zu müssen? Dass diese Ergebnisse von gewissen Wirtschaftsverbänden bezweifelt werden, erstaunt nicht. Aber wer den Sumpf trockenlegen will, muss nicht mit den Fröschen sprechen.</p>

<p>Wenigstens wird bei Überschreitung des Stundenmittelgrenzwertes nicht mehr zur Vermeidung von übermässiger körperlicher Anstrengung aufgerufen &#8211; ein Hohn, wenn man sich die wachsende Menge an Übergewichtigen in der Bevölkerung ansieht. Der Geiselnahme an der gesamten Bevölkerung muss mit griffigen Massnahmen ein Ende gesetzt werden.</p>

<p>Dass der Regierungsrat keine weitergehenden Möglichkeit sieht, den rechtswidrigen Status Quo zu beheben enttäuscht. Dass die Massnahmen im Bericht des Regierungsrates zum Teil eher als hehre Wünsche formuliert sind, dass das Thema an den Bund und an die Wirtschaft weiterdelegiert wird und darauf verzichtet wird, selbst energisch aktiv zu werden, zeugt nicht gerade vom Willen, die Bevölkerung zu schützen, den rechtlichen Zustand wiederherzustellen.</p>
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		<title>Der Mensch braucht zwei Liter Wasser am Tag &#8212; oder etwa doch nicht?</title>
		<link>http://406.ch/2007/12/22/der-mensch-braucht-zwei-liter-wasser-am-tag-oder-etwa-doch-nicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 12:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Abwechslung mal etwas ganz und gar Unpolitisches, dafür aber umso Wissenschaftlicheres: Auf Spiegel Online werden sieben medizinische Legenden beschrieben, an welche, dank millionenfacher Wiederholung, auch manche Mediziner glauben. Sehr lesenswert!

Mythen, an die selbst Mediziner glauben

PS: Ich gehe jetzt eine Runde Sport treiben und werde nachher fast sicher auf zwei Liter Wasser kommen&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Abwechslung mal etwas ganz und gar Unpolitisches, dafür aber umso Wissenschaftlicheres: Auf Spiegel Online werden sieben medizinische Legenden beschrieben, an welche, dank millionenfacher Wiederholung, auch manche Mediziner glauben. Sehr lesenswert!</p>

<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,525056,00.html">Mythen, an die selbst Mediziner glauben</a></p>

<p>PS: Ich gehe jetzt eine Runde Sport treiben und werde nachher fast sicher auf zwei Liter Wasser kommen&#8230;</p>
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		<title>Entwicklungshemmer Klimawandel</title>
		<link>http://406.ch/2007/11/30/entwicklungshemmer-klimawandel/</link>
		<comments>http://406.ch/2007/11/30/entwicklungshemmer-klimawandel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 12:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den hundert grössten Verliererländern des Klimawandels befinden sich fast nur arme Länder. Diese tragen wenig Schuld am Klimawandel, werden aber besonders hart getroffen. Die sozioökonomische und politische Struktur diser Länder ist zudem wenig tragfähig, so dass sie mit den sowieso schon höheren Herausforderungen nochmals schlechter umgehen können werden als wir, glückliche Einwohner von industrialisierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den hundert grössten Verliererländern des Klimawandels befinden sich <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,520504,00.html">fast nur arme Länder</a>. Diese tragen wenig Schuld am Klimawandel, werden aber besonders hart getroffen. Die sozioökonomische und politische Struktur diser Länder ist zudem wenig tragfähig, so dass sie mit den sowieso schon höheren Herausforderungen nochmals schlechter umgehen können werden als wir, glückliche Einwohner von industrialisierten Ländern mit einer funktionierenden Gesundheitsversorgung, einem starken Sozialstaat und einer erfolgreichen Wirtschaft.</p>

<p>Wir haben eine moralische Verantwortung, den Ländern des Südens aus der Patsche zu helfen. Hilfreich sind dabei nicht Schnellschussaktionen aus Mitleid, wie sie gewisse Prominente zu verantworten haben, sondern langfristige Engagements in den betroffenen Ländern, Beseitigung der strukturellen Ungleichheiten im weltumspannenden Waren- und Finanzhandel sowie Stärkung der Frauenrechts- und übrigen Bürgerrechtsbewegungen. Das soll keine abschliessende Liste sein, aber klar machen, dass es sowohl das Engagement vor Ort als auch ein Umdenken in den Wirtschaftszentren des Nordens braucht. Die neoliberale Ideologie des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trickle-down-Theorie">Trickle-Down-Effektes</a> hat sich als schöner klingende <a href="http://robertreich.blogspot.com/2007/11/trickle-down-or-bottom-up.html">versteckte Umverteilung von unten nach oben</a> herausgestellt.</p>

<p>Die Folgen des Klimawandels treffen dort besonders hart, wo die sozioönomischen Strukturen wenig tragfähig sind. Der Klimawandel ist nur eines der Probleme, welche die Entwicklung der armen Länder behindert &#8212; ein Problem aber, welches in Zukunft die Lösung vieler anderer Probleme schwieriger und teurer machen wird. Eine einseitige Konzentration auf die Bekämpfung des Klimawandels führt nicht zu einer besseren Welt. Das ändert aber nichts daran, dass wir <strong>auch</strong> gegen den Klimawandel antreten sollten.</p>

<p>Siehe dazu auch die <a href="http://www.evb.ch/p25012724.html">Forderungen der EvB zur Entwicklungshilfe</a>.</p>
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		<title>Feinstaub-Grenzwert überschritten</title>
		<link>http://406.ch/2007/10/12/feinstaub-grenzwert-uberschritten/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 06:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Nebeldecke über Teilen des Mittellandes wurden die Feinstaub-Grenzwerte bereits zum ersten Mal überschritten.

Zur Erinnerung an vorherige Winter habe ich hier die älteren Beiträge zum Thema Feinstaubbelastung zusammengestellt:


Fahrverbote für gesundheitsschädigende Autos
Vorsätze für das neue Jahr: Feinstaub-Bekämpfung?
Feinstaub: Die Politik kommt in Bewegung Nr. 2
Feinstaub: Sind Holzfeuerungen wirklich schlimmer als die Autobahnen?
Feinstaub: Die Politik kommt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Nebeldecke über Teilen des Mittellandes wurden die Feinstaub-Grenzwerte <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/801480.html">bereits zum ersten Mal überschritten</a>.</p>

<p>Zur Erinnerung an vorherige Winter habe ich hier die älteren Beiträge zum Thema <a href="http://spinlock.ch/blog/category/feinstaub/">Feinstaubbelastung</a> zusammengestellt:</p>

<ul>
<li><a href="http://spinlock.ch/blog/2006/12/20/fahrverbote-fur-gesundheitsschadigende-autos/">Fahrverbote für gesundheitsschädigende Autos</a></li>
<li><a href="http://spinlock.ch/blog/2006/12/18/vorsatze-fur-das-neue-jahr-feinstaub-bekampfung/">Vorsätze für das neue Jahr: Feinstaub-Bekämpfung?</a></li>
<li><a href="http://spinlock.ch/blog/2006/02/02/feinstaub-die-politik-kommt-in-bewegung-nr-2/">Feinstaub: Die Politik kommt in Bewegung Nr. 2</a></li>
<li><a href="http://spinlock.ch/blog/2006/01/20/feinstaub-sind-holzfeuerungen-wirklich-schlimmer-als-die-autobahnen/">Feinstaub: Sind Holzfeuerungen wirklich schlimmer als die Autobahnen?</a></li>
<li><a href="http://spinlock.ch/blog/2006/01/16/feinstaub-die-politik-kommt-in-bewegung/">Feinstaub: Die Politik kommt in Bewegung</a></li>
<li><a href="http://spinlock.ch/blog/2005/12/21/feinstaub-ist-schon-in-kleinen-mengen-schadlich/">Feinstaub ist schon in kleinen Mengen schädlich</a></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Methadonabgabe</title>
		<link>http://406.ch/2007/03/03/methadonabgabe/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2007 18:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SVP ist unfähig, mehr als eine Dimension zu sehen: Für sie ist der Erfolg der Heroinabgabe alleine darin zu messen, wie viele Drogenabstinenzler aus einer Therapie hervorkommen. Dabei vergisst sie die Problematik der Beschaffungskriminalität und der Krankheiten der Drogenkranken. Zum Glück ist ihr Angriffversuch vom letzten Dezember gescheitert.

Für eine etwas vernünftigere Sicht darauf, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SVP ist unfähig, mehr als eine Dimension zu sehen: Für sie ist der Erfolg der Heroinabgabe alleine darin zu messen, wie viele Drogenabstinenzler aus einer Therapie hervorkommen. Dabei vergisst sie die Problematik der Beschaffungskriminalität und der Krankheiten der Drogenkranken. Zum Glück ist ihr <a href="http://tagi.ch/dyn/news/schweiz/700632.html">Angriffversuch vom letzten Dezember gescheitert</a>.</p>

<p>Für eine etwas vernünftigere Sicht darauf, was in einem Drogenabhängigen vor sich geht, kann ich den <a href="http://www.drogenabhaengig.ch/">Drogensumpf-Weblog</a> wärmstens empfehlen.</p>

<p>Oder natürlich können auch direkt beim Bundesamt für Statistik oder Bundesamt für Gesundheit qualifizierte Informationen statt SVP-Polemik über die Entwicklung der Drogenszene bezogen werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fahrverbote für gesundheitsschädigende Autos</title>
		<link>http://406.ch/2006/12/20/fahrverbote-fur-gesundheitsschadigende-autos/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 10:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland scheint uns beim Schutz der Bevölkerung vor schädlichen Feinstaub-Immissionen weit voraus zu sein:


  Zur Bekämpfung von gesundheitsschädlichem Feinstaub aus Autoabgasen planen viele deutsche Gro

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland scheint uns beim Schutz der Bevölkerung vor schädlichen Feinstaub-Immissionen weit voraus zu sein:</p>

<blockquote>
  <p>Zur Bekämpfung von gesundheitsschädlichem Feinstaub aus Autoabgasen planen viele deutsche Gro</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>China setzt wieder aufs Velo &#8211; und wir?</title>
		<link>http://406.ch/2006/06/15/china-setzt-wieder-aufs-velo-und-wir/</link>
		<comments>http://406.ch/2006/06/15/china-setzt-wieder-aufs-velo-und-wir/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2006 07:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spinlock.ch/blog/?p=94</guid>
		<description><![CDATA[Tages-Anzeiger:


  China setzt wieder aufs Velo
  
  Im Kampf gegen Smog und Staus will die chinesische Regierung die Städte wieder zu «Fahrrad-Königreichen» machen.


China weis es, Holland auch, in Bogotá weis man es auch: Velofahren hilft, Umweltschmutz zu vermeiden und fördert die Gesundheit der Bevölkerung. Wie lange warten wir noch?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tages-Anzeiger:</p>

<blockquote>
  <h1><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/635501.html">China setzt wieder aufs Velo</a></h1>
  
  <p>Im Kampf gegen Smog und Staus will die chinesische Regierung die Städte wieder zu «Fahrrad-Königreichen» machen.</p>
</blockquote>

<p>China weis es, Holland auch, in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bogota's_Bike_Paths_Network">Bogotá weis man es auch</a>: Velofahren hilft, Umweltschmutz zu vermeiden und fördert die Gesundheit der Bevölkerung. Wie lange warten wir noch?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kein Helmobligatorium für Radfahrer!</title>
		<link>http://406.ch/2006/06/14/kein-helmobligatorium-fur-radfahrer/</link>
		<comments>http://406.ch/2006/06/14/kein-helmobligatorium-fur-radfahrer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2006 08:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin gerade über einen Blogeintrag gestolpert, welcher Nachteile eines Helmobligatoriums für Radfahrer aufzeigt. Er ist in englischer Sprache geschrieben:


Bicycle helmets and risk-reward calculations


Ich möchte hier kurz die wichtigsten Punkte aufgreifen:


Die verbesserte Gesundheit des Radfahrers wiegt schwerer als die erhöhte Gefahr im Strassenverkehr.
Es gibt weitaus wichtigere Dinge, welche man tun müsste, um die Strassen sicherer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gerade über einen Blogeintrag gestolpert, welcher Nachteile eines Helmobligatoriums für Radfahrer aufzeigt. Er ist in englischer Sprache geschrieben:</p>

<ul>
<li><a href="http://julesandjames.blogspot.com/2006/06/bicycle-helmets-and-risk-reward.html">Bicycle helmets and risk-reward calculations</a></li>
</ul>

<p>Ich möchte hier kurz die wichtigsten Punkte aufgreifen:</p>

<ul>
<li>Die verbesserte Gesundheit des Radfahrers wiegt schwerer als die erhöhte Gefahr im Strassenverkehr.</li>
<li>Es gibt weitaus wichtigere Dinge, welche man tun müsste, um die Strassen sicherer zu machen.</li>
<li>Radfahren ist <strong>statistisch</strong> dort am Sichersten, wo viele Leute radfahren und weniger Helme getragen werden!</li>
<li>Leute mit Helmen fahren schneller und gefährlicher, so dass die Vorteile eines Helmes zunichte gemacht werden.</li>
</ul>

<p>Das sind nicht leere Behauptungen: Wer die im Eintrag verlinkten Webseiten liest, wird noch meer Fakten zu lesen bekommen, welche gegen ein Helmobligatorium sprechen.</p>

<p><strong>Eine letzte Bemerkung!</strong> Ich will nicht sagen, dass der Helm für den Einzelnen nicht die Sicherheit erhöhen kann; verschiedene Unfallstatistiken sprechen aber klar gegen das Obligatorium. Dazu kommt noch, dass häufig die Anzahl der gefahrenen Velokilometer nach der Einführung eines solchen Obligatoriums nicht unwesentlich zurückgeht, da die Leute ihr Fahrrad weniger für Gelegenheitsfahrten benutzen &#8212; man kann sich darüber streiten, ob dies Sinn macht, das ändert aber nichts an der vorher genannten Tatsache.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verzichten Sie auf Sport!</title>
		<link>http://406.ch/2006/06/13/verzichten-sie-auf-sport/</link>
		<comments>http://406.ch/2006/06/13/verzichten-sie-auf-sport/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2006 20:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spinlock.ch/blog/?p=92</guid>
		<description><![CDATA[Verzichten Sie auf Sport, schreibt der Blick auf seiner Webseite.


  Mit dem Sommerwetter steigen auch die Ozonwerte. An fast allen Messpunkten wurde der Grenzwert überschritten. Umweltdirektoren raten: Sport nur in Randstunden.


Fällt eigentlich sonst niemandem die Idiotie dieser Empfehlung auf? Warum soll sich die grosse Mehrheit der autofahrenden Minderheit fügen? Warum ist es erlaubt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel38800">Verzichten Sie auf Sport</a>, schreibt der Blick auf seiner Webseite.</p>

<blockquote>
  <p>Mit dem Sommerwetter steigen auch die Ozonwerte. An fast allen Messpunkten wurde der Grenzwert überschritten. Umweltdirektoren raten: Sport nur in Randstunden.</p>
</blockquote>

<p>Fällt eigentlich sonst niemandem die Idiotie dieser Empfehlung auf? Warum soll sich die grosse Mehrheit der autofahrenden Minderheit fügen? Warum ist es erlaubt, dass eine Minderheit einer breiten Bevölkerungsschicht aktiv Schaden zufügt, und das während Monaten, nämlich den ganzen Sommer durch? Warum werden nur Empfehlungen abgegeben und keine Massnahmen ergriffen, wo doch die Gesetzeslage sonnenklar ist: Die Dauerüberschreitung des Ozongrenzwertes während Schönwetterperioden ist ganz klar gesetzeswidrig, daran können auch die verbissensten Autofahrer und Luftverschmutzer nicht rütteln.</p>

<p>Ich bin enttäuscht, dass Symptombekämpfung noch immer Vorrang vor der Ursachenbekämpfung bekommt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Feinstaub: Sind Holzfeuerungen wirklich schlimmer als die Autobahnen?</title>
		<link>http://406.ch/2006/01/20/feinstaub-sind-holzfeuerungen-wirklich-schlimmer-als-die-autobahnen/</link>
		<comments>http://406.ch/2006/01/20/feinstaub-sind-holzfeuerungen-wirklich-schlimmer-als-die-autobahnen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2006 11:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spinlock.ch/blog/?p=76</guid>
		<description><![CDATA[Wie die NZZ schreibt, sorgen nicht nur die Strassenverkehrsteilnehmer sondern auch Holzfeuerungen für eine erhöhte Feinstaubkonzentration in der Luft. Der Tages-Anzeiger bemerkt sogar, dass die Luft vor allem in gewissen Bergtälern durch die Holzfeuerungen stärker belastet wird als durch die Autobahnen.

Das meiner Meinung nach wichtigste Detail kommt in beiden Artikeln aber erst am Schluss: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die <a href="http://www.nzz.ch/">NZZ</a> schreibt, <a href="http://www.nzz.ch/2006/01/20/il/newzzEIO9XN7B-12.html">sorgen nicht nur die Strassenverkehrsteilnehmer sondern auch Holzfeuerungen für eine erhöhte Feinstaubkonzentration in der Luft</a>. Der <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/">Tages-Anzeiger</a> bemerkt sogar, dass die Luft vor allem in gewissen Bergtälern durch die Holzfeuerungen <em>stärker</em> belastet wird als durch die Autobahnen.</p>

<p>Das meiner Meinung nach wichtigste Detail kommt in beiden Artikeln aber erst am Schluss: Die Nanopartikel mit einem Durchmesser von weniger als 50 Millionstel Millimeter (dazu gehört der PM2.5-Feinstaub), welche besonders krebserregend sind, stammen mehrheitlich aus dem Verkehr. Die hohen Feinstaubkonzentrationen, welche durch die Holzfeuerungen mitverursacht werden haben zwar auch gesundheitliche Folgen, aber krebserregend ist und bleibt vor allem der Feinstaub aus Dieselmotoren.</p>

<p>Diese Forschungsresultate des Paul-Scherrer-Institutes werden nun von Gegnern der Partikelfilter und Freunden des freien Autoverkehrs sogleich ausgeschlachtet um zu beweisen, dass das Bekämpfen des motorisierten Individualverkehrs keine wesentlichen Verbesserungen der Luftqualität zur Folge hat. Dabei übersehen sie aber, dass die Holzfeuerungen vor allem in den Bergtälern verbreitet sind, und demzufolge deren Beitrag zur Luftverschmutzung nur einen relativ kleinen Teil der Bevölkerung direkt betrifft. <a href="http://blog.irregular.ch/2006/01/16/feinstaub-die-politik-kommt-in-bewegung/">Massnahmen in städtischen Gebieten</a> sind und bleiben unbedingt notwendig, um die Bevölkerung von den schädlichen Einflüssen des Feinstaubes zu schützen.</p>

<p>Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub#Entstehung">Entstehung des Feinstaubes (mit Prozentangaben)</a></p>
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