Category: Kantonsrat

Leserbrief: Jungpolitiker in den Kantonsrat!

Als Antwort auf diesen Bericht aus der Vorstadt: Hoffen der Kleinen, Bangen der Grossen


Eine Verjüngung des Kantonsrates ist dringend notwendig. Die wenigsten Mitglieder sind unter 40 Jahre alt. Der Verkehrsrichtplan, welcher in den letzten Wochen immer wieder zu hitzigen Diskussionen geführt hat, betrifft die Verkehrsplanung im Kanton Zürich während mehreren Jahrzehnten. Was die Mitglieder des Kantonsrates im Jahre 2007 an Strassenausbau beschliessen, wird uns erst dann in die Sackgasse führen, wenn viele Strassenfans schon längst zurückgetreten und pensioniert sind.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen, welches aufzeigt, dass politische Entscheide nicht von denjenigen gefasst werden, welche deren Folgen tragen müssen. Es ist also wichtig, dass junge Leute eine starke Stimme bekommen: Sie sind von den politischen Entscheiden, zum Beispiel im Bereich des Klimaschutzes und der zukünftigen Verkehrsentwicklung, am stärksten betroffen.

Die Grünen sind tatsächlich diejenige Partei, welche sich der Förderung von jungen, politisch engagierten Erwachsenen in besonderem Masse verschrieben hat: In keiner anderen Partei konnten sich ähnlich viel Jungpolitiker einen aussichtsreichen Listenplatz für die Kantonsratswahlen sichern, und dies nicht nur im Kreis 11/12.

Der Kantonsratswahlkampf hat begonnen!

Am 15. April finden die nächsten Kantonsratswahlen im Kanton Zürich statt. Ich bin auch mit dabei, auf dem 2. Listenplatz der Grünen Liste für Zürich Nord (Affoltern/Oerlikon/Seebach/Schwamendingen).

In den nächsten Wochen werde ich versuchen, regelmässig über Wahlkampfaktionen und Erlebnisse im Zusammenhang mit den Wahlen zu berichten.

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Idiotische Sparpolitik des Zürcher Kantonsrates

Nachdem schon vorgestern vom Zürcher Kantonsrat eine Senkung des Steuerfusses mit zweifelhaften Vorteilen beschlossen wurde, folgte gestern gleich der nächste Hammer: “Kantonsrat verlocht 67 Millionen”, schreibt der Tages-Anzeiger. In einer total fragwürdigen “Spar”-Aktion wurden dem kantonalen Steueramt 2,8 Millionen Franken gestrichen; eine Ein”spar”ung, welche Mindereinnahmen von 67 Millionen pro Jahr zur Folge haben. Dies vor allem dadurch, dass hochqualifizierte Steuerkomissäre entlassen werden.

Ich freue mich schon darauf, dass bei den schlechter gestellten Leuten gespart wird, weil einige wenige Reiche jetzt noch einfacher weniger Steuern bezahlen können und somit ihren Dienst an der Gemeinschaft nicht leisten.