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	<title>Matthias Kestenholz&#039; Blog &#187; Klima</title>
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		<title>Russische Daten zeigen keine Klimaveränderung?</title>
		<link>http://406.ch/2009/12/18/russische-daten-zeigen-keine-klimaveranderung/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 09:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Blogosphäre machen wieder mal Halbwahrheiten, oder zumindest schlecht abgesicherte Aussagen über die Klimaforschung die Runde. Die neueste Behauptung ist nun, dass russische Daten verändert bzw. nur die Daten von ausgewählten Messstationen ausgewertet würden (nämlich denjenigen, welche auf eine Veränderung des Klimas hinweisen &#8212; die anderen 75% der Stationen würden dies, auch laut Manfred [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Blogosphäre machen wieder mal Halbwahrheiten, oder zumindest schlecht abgesicherte Aussagen über die Klimaforschung die Runde. Die neueste Behauptung ist nun, dass russische Daten verändert bzw. nur die Daten von ausgewählten Messstationen ausgewertet würden (nämlich denjenigen, welche auf eine Veränderung des Klimas hinweisen &#8212; die anderen 75% der Stationen würden dies, auch laut <a href="http://arlesheimreloaded.ch/article/climategate-russland-unterschlagene-daten">Manfred Messmer</a>, nicht tun).</p>

<p>Ich frage mich wirklich, weshalb sich jeder Bürger imstande fühlt, qualifiziert über Klimaforschung zu sprechen. Natürlich ist es das gute Recht (und möglicherweise auch Pflicht), sich zu informieren. Eine Gesellschaft, in welcher es nur Experten erlaubt sein soll, über die jeweiligen Themen zu referieren, ist überhaupt nicht wünschenswert. Nichtsdestotrotz wäre etwas mehr Zurückhaltung angebracht, wenn es um wissenschaftlich und politisch brisante Themen geht.</p>

<p>Tim Lambert, ein Wissenschaftler welcher etwas mehr von Klimaveränderung und Datenanalyse verstehen sollte als ein rechtsstehender russischer Think Tank, weist darauf hin, dass seit 1950 die Daten der russischen Stationen sehr gut mit dem übrigen Wissensstand übereinstimmen:</p>

<p><img src="http://406.ch/wp-content/uploads/2009/12/crutem3+russia.png" alt="" /></p>

<p>Mehr dazu auf seinem Blog: <a href="http://scienceblogs.com/deltoid/2009/12/russian_analysis_confirms_20th.php">Russian analysis confirms 20th century CRU temperatures</a></p>

<p>Was heisst das nun? Es ist für mich nicht geklärt, wer nun wirklich Recht hat. Einen wirklichen Grund, die anthropogene Klimaveränderung in Frage zu stellen, würde aber auch die russische Analyse nicht liefern. Schliesslich spricht man erst ab langen Zeitskalen und Veränderungen globalen Ausmasses von Klima.</p>

<p>Zum Schluss dies: <a href="http://406.ch/2005/09/07/gefahr-durch-schmelzenden-permafrost/">Sibirien erwärmt sich, dies ist seit Jahren bekannt.</a> Es kann also nicht sein, dass alle russischen Messstationen keine Erwärmung anzeigen würden &#8212; dies sagt die angesprochene Analyse allerdings auch nicht. Trotzdem: Wenn die Analyse zum Anlass genommen wird, die Arbeit vieler Klimaforscher zu diskreditieren und die Bekämpfung des Klimawandels bzw. seiner Folgen zu verhindern, stösst mir dies sauer auf.</p>
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		<title>Weniger Hurrikane dank Klimaveränderung?</title>
		<link>http://406.ch/2008/05/19/weniger-hurrikane-dank-klimaveranderung/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 12:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist die Neuigkeit auch bis zum Spiegel durchgedrungen: Eine neue Studie prophezeit weniger Hurrikane bis zum Jahr 2100. Man muss nicht lange nachdenken, um herauszufinden, dass diese &#8220;Erkenntnisse&#8221; dem bisherigen Wissensstand zwar zuwiderlaufen, aber wenig Wissen in Frage stellen. Die Auflösung des Modells scheint mit einer Gitterauflösung von 20km ungenügend, auch sonst gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist die Neuigkeit auch bis zum Spiegel durchgedrungen: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,554058,00.html">Eine neue Studie prophezeit weniger Hurrikane bis zum Jahr 2100</a>. Man muss nicht lange nachdenken, um herauszufinden, dass diese &#8220;Erkenntnisse&#8221; dem bisherigen Wissensstand zwar zuwiderlaufen, aber wenig Wissen in Frage stellen. Die Auflösung des Modells scheint mit einer Gitterauflösung von 20km ungenügend, auch sonst gibt es mit der Studie einige Probleme, welche auch durch deren Autoren selbst genannt werden. Wer sich für die genauen Kritikpunkte interessiert, kann sich z.B. auf dieser Seite weiter informieren: <a href="http://www.realclimate.org/index.php/archives/2008/05/climate-change-and-tropical-cyclones-yet-again/">Climate Change and Tropical Cyclones (Yet Again)</a>.</p>

<p>Also, bisher gab es wenig neues, diese Blogeinträge sind immer noch aktuell, auch wenn seither schon zweieinhalb Jahre verflossen sind:</p>

<ul>
<li><a href="http://spinlock.ch/blog/2005/09/04/mehr-tropische-wirbelsturme-durch-klimaerwarmung/">Studie belegt: Schwere Hurrikane werden dank Klimaerwärmung häufiger</a></li>
<li><a href="http://spinlock.ch/blog/2005/09/04/mehr-tropische-wirbelsturme-durch-klimaerwarmung/">Mehr tropische Wirbelstürme durch Klimaerwärmung?</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Klimaveränderung in den 70er Jahren: Eiszeit oder Erwärmung?</title>
		<link>http://406.ch/2008/02/21/klimaveranderung-in-den-70er-jahren-eiszeit-oder-erwarmung/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 09:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Klimaveränderungsskeptiker machen häufig geltend, dass unter den Wissenschaftern in den 70er Jahren ein Konsens darüber bestanden haben soll, dass eine Eiszeit auf uns zukommt. Mit diesem Beispiel wollen sie darauf hinweisen, dass die Klimaforscher nicht wissen wovon sie sprechen und ihre Meinung alle paar Jahre ändern, dass man ihre Prognosen also nicht ernst nehmen sollte.

Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klimaveränderungsskeptiker machen häufig geltend, dass unter den Wissenschaftern in den 70er Jahren ein Konsens darüber bestanden haben soll, dass eine Eiszeit auf uns zukommt. Mit diesem Beispiel wollen sie darauf hinweisen, dass die Klimaforscher nicht wissen wovon sie sprechen und ihre Meinung alle paar Jahre ändern, dass man ihre Prognosen also nicht ernst nehmen sollte.</p>

<p><a href="http://www.usatoday.com/weather/climate/globalwarming/2008-02-20-global-cooling_N.htm">Eine neue Studie zeigt nun, dass ein solcher Konsens nie bestanden hat.</a> Thomas Peterson vom US-amerikanischen National Climatic Data Center hat dutzende Artikel unter die Lupe genommen und herausgefunden, dass sieben Artikel eine Abkühlung vorausgesagt haben, 20 neutral waren, und dass schon damals 44 Artikel eine Erwärmung vorausgesagt haben. Die Angst über eine kommende Eiszeit bestand also weder damals noch heute. Im Gegenteil, schon damals wurde der Treibhauseffekt als einer der wichtigsten Kräfte angesehen, welche das Klima der Erde in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten verändern werden.</p>

<p>Weitere Infos zu Skeptikern und ihren Argumenten: <a href="http://spinlock.ch/blog/2008/01/11/die-haufigsten-argumente-der-klimaskeptiker/">Die häufigsten Argumente der Klimaskeptiker</a></p>

<p>(Via <a href="http://scienceblogs.com/stoat/2008/02/study_debunks_global_cooling_c.php">Stoat: Study debunks &#8216;global cooling&#8217; concern of &#8217;70s</a>)</p>
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		<item>
		<title>Die häufigsten Argumente der Klimaskeptiker</title>
		<link>http://406.ch/2008/01/11/die-haufigsten-argumente-der-klimaskeptiker/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 10:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spinlock.ch/blog/2008/01/11/die-haufigsten-argumente-der-klimaskeptiker/</guid>
		<description><![CDATA[Auf Skeptical Science ist eine Liste der häufigsten Argumente aufgeführt, welche die Klimaskeptiker verwenden, um die z.B. im vierten IPCC Bericht veröffentlichten Aussagen anzuzweifeln.

Folgend die zehn häufigsten Argumente:


Die Sonne ist schuld
Das Klima hat sich auch schon früher verändert
Es gibt keinen Konsens
Die Messungen der Oberflächentemperatur sind unzuverlässig
Klimamodelle sind unzuverlässig
Al Gore hats nicht begriffen
In den 70er Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.skepticalscience.com/argument.php">Skeptical Science</a> ist eine Liste der häufigsten Argumente aufgeführt, welche die Klimaskeptiker verwenden, um die z.B. im <a href="http://www.ipcc.ch/">vierten IPCC Bericht</a> veröffentlichten Aussagen anzuzweifeln.</p>

<p>Folgend die zehn häufigsten Argumente:</p>

<ul>
<li>Die Sonne ist schuld</li>
<li>Das Klima hat sich auch schon früher verändert</li>
<li>Es gibt keinen Konsens</li>
<li>Die Messungen der Oberflächentemperatur sind unzuverlässig</li>
<li>Klimamodelle sind unzuverlässig</li>
<li>Al Gore hats nicht begriffen</li>
<li>In den 70er Jahren wurde eine Eiszeit vorhergesagt</li>
<li>CO<sub>2</sub> läuft der Temperatur nach, hat also keinen Einfluss auf die Temperatur</li>
<li>Der Mars erwärmt sich auch</li>
<li>Der Klimawandel ist gut</li>
</ul>

<p>Und so weiter!</p>

<p>Diese Argumente sind alle mehr oder weniger falsch. In einigen verbirgt sich ein Körnchen Wahrheit, viele beruhen aber ganz einfach auf Missverständnissen oder Unwissenheit. Zu jedem der mittlerweile 47 Punkte gibt es eine ausführliche Erklärung.</p>
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		<title>Natürliche Zyklen bei der arktischen Eisschmelze</title>
		<link>http://406.ch/2008/01/03/naturliche-zyklen-bei-der-arktischen-eisschmelze/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 13:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einem Bericht auf Spiegel online haben Forscher einen natürlichen Einfluss auf das Arktis-Tauwetter identifiziert. Die Freude darüber muss ich den Klimaveränderungs-Skeptikern und den Apologeten einer den Einfluss des Menschen verneinenden Klimatheorie aber gleich wieder vermiesen:


Die Forscher betonen selbst die Wichtigkeit des menschlichen Einflusses.
Die aktuell beobachtbare Erwärmung ist wesentlich grösser, als dies mehrfach prognostiziert wurde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einem Bericht auf Spiegel online haben <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,526344,00.html">Forscher einen natürlichen Einfluss auf das Arktis-Tauwetter identifiziert</a>. Die Freude darüber muss ich den Klimaveränderungs-Skeptikern und den Apologeten einer den Einfluss des Menschen verneinenden Klimatheorie aber gleich wieder vermiesen:</p>

<ul>
<li>Die Forscher betonen selbst die Wichtigkeit des menschlichen Einflusses.</li>
<li>Die aktuell beobachtbare Erwärmung ist wesentlich grösser, als dies mehrfach prognostiziert wurde. Es wurden also eher <strong>zuwenig</strong> als <strong>zuviele</strong> Faktoren der Klimaveränderung identifiziert. Die Menschheit ist nicht fein raus.</li>
<li>Es wird vermutet, dass die anthropogene, also vom Menschen verursachte Komponente der Erwärmung verantwortlich dafür ist, dass die Rückkopplungsprozesse in Gang gekommen sind, welche das immer schnellere Abschmelzen der arktischen Eismassen auslösen.</li>
<li>Bei der Analyse fehlen die Daten der letzten Jahre, in welchen die Erwärmung bzw. das Abschmelzen nochmals schneller fortgeschritten ist. Dies ist zwar ein wichtiger Kritikpunkt an der Studie, scheint den Befund aber eher zu unterstützen.</li>
</ul>

<p>Abschliessend eine etwas weniger wissenschaftliche Feststellung: Es wäre doch eher erstaunlich, wenn die Skeptiker diesem Artikel mehr Glauben schenken würden als den dutzenden anderen, nur weil dieser ihren Standpunkt zu untermauern scheint.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Entwicklungshemmer Klimawandel</title>
		<link>http://406.ch/2007/11/30/entwicklungshemmer-klimawandel/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 12:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den hundert grössten Verliererländern des Klimawandels befinden sich fast nur arme Länder. Diese tragen wenig Schuld am Klimawandel, werden aber besonders hart getroffen. Die sozioökonomische und politische Struktur diser Länder ist zudem wenig tragfähig, so dass sie mit den sowieso schon höheren Herausforderungen nochmals schlechter umgehen können werden als wir, glückliche Einwohner von industrialisierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den hundert grössten Verliererländern des Klimawandels befinden sich <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,520504,00.html">fast nur arme Länder</a>. Diese tragen wenig Schuld am Klimawandel, werden aber besonders hart getroffen. Die sozioökonomische und politische Struktur diser Länder ist zudem wenig tragfähig, so dass sie mit den sowieso schon höheren Herausforderungen nochmals schlechter umgehen können werden als wir, glückliche Einwohner von industrialisierten Ländern mit einer funktionierenden Gesundheitsversorgung, einem starken Sozialstaat und einer erfolgreichen Wirtschaft.</p>

<p>Wir haben eine moralische Verantwortung, den Ländern des Südens aus der Patsche zu helfen. Hilfreich sind dabei nicht Schnellschussaktionen aus Mitleid, wie sie gewisse Prominente zu verantworten haben, sondern langfristige Engagements in den betroffenen Ländern, Beseitigung der strukturellen Ungleichheiten im weltumspannenden Waren- und Finanzhandel sowie Stärkung der Frauenrechts- und übrigen Bürgerrechtsbewegungen. Das soll keine abschliessende Liste sein, aber klar machen, dass es sowohl das Engagement vor Ort als auch ein Umdenken in den Wirtschaftszentren des Nordens braucht. Die neoliberale Ideologie des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trickle-down-Theorie">Trickle-Down-Effektes</a> hat sich als schöner klingende <a href="http://robertreich.blogspot.com/2007/11/trickle-down-or-bottom-up.html">versteckte Umverteilung von unten nach oben</a> herausgestellt.</p>

<p>Die Folgen des Klimawandels treffen dort besonders hart, wo die sozioönomischen Strukturen wenig tragfähig sind. Der Klimawandel ist nur eines der Probleme, welche die Entwicklung der armen Länder behindert &#8212; ein Problem aber, welches in Zukunft die Lösung vieler anderer Probleme schwieriger und teurer machen wird. Eine einseitige Konzentration auf die Bekämpfung des Klimawandels führt nicht zu einer besseren Welt. Das ändert aber nichts daran, dass wir <strong>auch</strong> gegen den Klimawandel antreten sollten.</p>

<p>Siehe dazu auch die <a href="http://www.evb.ch/p25012724.html">Forderungen der EvB zur Entwicklungshilfe</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>IPCC ignoriert jüngste Studien zum Klimawandel!</title>
		<link>http://406.ch/2007/11/17/ipcc-ignoriert-jungste-studien-zum-klimawandel/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 21:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;IPCC-Bericht: Uno-Klimareport ignoriert jüngste Studien&#8221; ist der Titel eines Spiegel-Artikels. Aha, also doch! Wurden beim IPCC also doch wichtige Studien unterschlagen? Der Klimawandel ist also doch weniger schlimm, als uns die Klimalobbyisten weismachen wollen?

Weit gefehlt! Es ist zwar schon zu befürchten, dass der IPCC Fourth Assessment Report in zahlreichen Punkten überholt ist, aber nicht so, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,517999,00.html">&#8220;IPCC-Bericht: Uno-Klimareport ignoriert jüngste Studien&#8221;</a> ist der Titel eines Spiegel-Artikels. Aha, also doch! Wurden beim IPCC also doch wichtige Studien unterschlagen? Der Klimawandel ist also doch weniger schlimm, als uns die Klimalobbyisten weismachen wollen?</p>

<p>Weit gefehlt! Es ist zwar schon zu befürchten, dass der IPCC Fourth Assessment Report in zahlreichen Punkten überholt ist, aber nicht so, wie uns z.B. <a href="http://www.arlesheimreloaded.ch/article/dirk_maxeiner_redet">Dirk Maxeiner <s>in der Weltwoche</s></a> weismachen will. Mit seinen unwissenschaftlichen Unwahrheiten und Verdrehungen würde er übrigens perfekt in die Reihen gewisser neokonservativer Amerikaner passen.</p>

<p>Unter anderem scheint, dass nichtlineare Effekte und Rückkopplungen im Klimasystem unterschätzt, die Aufnahmekapazität gewisser CO2-Senken überschätzt wurden. Mittlerweile erscheint auch die Vorhersage des Meeresspiegelanstiegs als zu konservativ.</p>

<p>Ich bin froh, dass es Stimmen gibt, die sich gegen Alarmismus und Angstmacherei wehren. Warum sind diese aber allzu häufig in derselben Ecke anzutreffen wie z.B. auch die evangelikalen Wissenschaftsfeinde? Alarmismus hilft niemanden, die Probleme werden aber sicher nicht verschwinden, wenn wir die Augen schliessen. Wir haben ein Hirn entwickelt, damit wir es anwenden: Die Zukunft sicher vorhersagen kann niemand, im Sinne des Vorsorgeprinzips gäbe es heute aber längst genügend Indizien, welche Begründungen für einen schnellen und wirksamen Klimaschutz liefern.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Liebe CVP, liebe Mitteparteien, nehmt den Klimaschutz ernst!</title>
		<link>http://406.ch/2007/09/16/liebe-cvp-liebe-mitteparteien-nehmt-den-klimaschutz-ernst/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 10:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spinlock.ch/blog/?p=160</guid>
		<description><![CDATA[Die CVP versucht, sich für die Nationalratswahlen im Herbst 2007 als umwelt- und klimafreundliche Partei zu positionieren. Sie können sich aber immer noch nicht entscheiden, ob sie für eine wirkungsvolle Klimapolitik einstehen wollen oder nicht. Nachdem sie im März versprochen hat, bis 2022 eine Reduktion des Treibhausgasausstosses der Schweiz um 35% mittragen zu wollen, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die CVP versucht, sich für die Nationalratswahlen im Herbst 2007 als umwelt- und klimafreundliche Partei zu positionieren. Sie können sich aber immer noch nicht entscheiden, <a href="http://www.klimainfo.ch/Single_News.41.0.html?&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1490&amp;cHash=f34d4ba68d">ob sie für eine wirkungsvolle Klimapolitik einstehen wollen oder nicht</a>. Nachdem sie im März versprochen hat, bis 2022 eine Reduktion des Treibhausgasausstosses der Schweiz um 35% mittragen zu wollen, hat sie sich jetzt gegen die von SP und Grünen sowie verschiedenen Umweltverbänden lancierte Klimainitiative ausgesprochen, mit dem Argument, dass sie lieber heute statt erst in einigen Jahren, bei einem allfälligen Abstimmungskampf um diese Initiative, handeln will. Dies klingt ja alles sehr gut, nur leider haben sie ihre Klimaziele nach unten korrigiert. Dies passt natürlich schon besser zum Abstimmungsverhalten der bisherigen Jahre als die grossmündigen Versprechen, welche sich leider wiederum als Strategie zum Wählerfang entpuppen.</p>

<p>Es wäre viel schöner, wenn man nur auf die ignorante SVP einhauen müsste, um den klimapolitischen Turnaround zu schaffen. Leider steht auch die sogenannte erfolgreiche Mitte wirkungsvollen Massnahmen im Weg. Sie haben immer noch nicht begriffen, dass eine langfristig erfolgreiche Wirtschaft nicht ohne griffige Massnahmen im Energie- und Umweltschutzbereich (wie beispielsweise die staatsquotenneutrale CO<sub>2</sub>-Abgabe) realisiert werden kann. Klimapolitik zahlt sich erst in einigen Jahren oder Jahrzehnten aus, allzu lange Zeiträume für den Vierjahreshorizont von gewählten &#8220;Volksvertretern&#8221; und allzu lange für die CEOs der der Marktlogik ausgesetzten Unternehmen. Es <strong>braucht unbedingt</strong> politische Entscheide zur Förderung alternativen Energien, zur Durchsetzung von minimalen Effizienzstandards im Geräte- und Haustechnikbereich und so weiter. Die fortschrittliche Industrie <strong>will</strong> verbindliche Standards, welche nicht in einigen Jahren schon wieder verschärft werden müssen weil dann klar wird, dass der Klimawandel doch ein ernstes Problem ist! Frühzeitiges Handeln im Sinne des Vorsorgeprinzips führt zu weniger schmerzvollen Umstellungsprozessen als Hau-Ruck-Aktionen, welche nötig werden falls wir nicht <strong>jetzt</strong> zu Handeln beginnen.</p>

<p>Liebe CVP, liebe Mitteparteien: Nehmen sie ihre Wahlversprechen ernst, nehmen sie die Klimaforscher ernst, helfen sie mit, zu handeln!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Klimawandel-Leuger aufgedeckt</title>
		<link>http://406.ch/2007/09/05/klimawandel-leuger-aufgedeckt/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 16:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Leugnung der anthropogenen Ursache der Klimaveränderung hat System: &#8220;Aussenseiter befeuern die Leugnungsmaschine&#8221;. Ich habe auch schon früher über die sogenannten Skeptiker geschrieben, auch wenn man sie besser Lügner nennen würde&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leugnung der anthropogenen Ursache der Klimaveränderung hat System: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,503936,00.html">&#8220;Aussenseiter befeuern die Leugnungsmaschine&#8221;</a>. Ich habe auch schon früher <a href="http://spinlock.ch/blog/?s=skeptiker">über die sogenannten Skeptiker geschrieben</a>, auch wenn man sie besser Lügner nennen würde&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Nachtrag zu “Es wird immer wärmer”</title>
		<link>http://406.ch/2007/09/01/nachtrag-zu-es-wird-immer-warmer/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 08:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon wieder ein Text über die Klimaveränderung? Hat nicht dieser kühle Sommer bewiesen, dass das Geschrei um die Klimaveränderung reine Hysterie ist?

Leider nein.


Ein einziger Sommer beweist gar nichts, weder ein besonders warmer noch ein besonders kühler (bei der Häufung warmer Jahre im letzten Jahrzehnt sollte man aber schon nachdenklich werden).
Der Sommer war immer noch überdurchschnittlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder ein Text über die Klimaveränderung? Hat nicht dieser kühle Sommer bewiesen, dass das Geschrei um die Klimaveränderung reine Hysterie ist?</p>

<p>Leider nein.</p>

<ol>
<li>Ein einziger Sommer beweist gar nichts, weder ein besonders warmer noch ein besonders kühler (bei der Häufung warmer Jahre im letzten Jahrzehnt sollte man aber schon nachdenklich werden).</li>
<li>Der Sommer war immer noch überdurchschnittlich warm. Das entlockt auch mir nur noch ein müdes Lachen, habe ich doch die Badehosen ebenfalls den grössten Teil der Zeit im Kleiderschrank gelassen. Der persönliche Eindruck täuscht eben manchmal. Mehr dazu gibt es auf <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,502497,00.html">Spiegel Online</a>.</li>
</ol>

<p>Ach ja, und noch etwas: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,502705,00.html">USA 2006: Forscher führen Hitzewelle auf Treibhausgase zurück</a>. Vielleicht tut sich auch in den USA langsam etwas? Es ist langsam nicht mehr zu ignorieren, dass sich das Klima am verändern ist, und dass der Mensch für diese Veränderung verantwortlich ist.</p>
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