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	<title>Matthias Kestenholz&#039; Blog &#187; Wettbewerb</title>
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		<title>Die Strategie der neokonservativen Rechten</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 06:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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		<description><![CDATA[Thomas Frank über die republikanische Strategie in &#8220;What&#8217;s the Matter with Kansas?&#8221;:


  Ihre Wähler stimmen für das Verbot der Fristenlösung: Sie bekommen eine Senkung der Kapitalgewinnsteuer. Ihre Wähler wollen den politisch korrekten Universitätsprofessoren eins auswischen: Sie bekommen die Elektrizitätsmarktderegulierung. Ihre Wähler wollen von der Regierung in Ruhe gelassen werden: Sie bekommen Monopole in allen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Frank über die republikanische Strategie in &#8220;What&#8217;s the Matter with Kansas?&#8221;:</p>

<blockquote>
  <p>Ihre Wähler stimmen für das Verbot der Fristenlösung: Sie bekommen eine Senkung der Kapitalgewinnsteuer. Ihre Wähler wollen den politisch korrekten Universitätsprofessoren eins auswischen: Sie bekommen die Elektrizitätsmarktderegulierung. Ihre Wähler wollen von der Regierung in Ruhe gelassen werden: Sie bekommen Monopole in allen Bereichen, von der Lebensmittelindustrie bis zu den Medien. Ihre Wähler wollen Härte im Kampf gegen Terrorismus: Sie bekommen den Versuch, die Sozialversicherungen zu privatisieren.</p>
</blockquote>

<p>Aus: <a href="http://dasmagazin.ch/index.php/die-wende/">Das Magazin &#8212; Die Wende</a></p>
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		<title>Auskunftsdienst: Niederlage für die Wettbewerbsfetischisten und die Konsumenten</title>
		<link>http://406.ch/2008/05/29/auskunftsdienst-niederlage-fur-die-wettbewerbsfetischisten-und-die-konsumenten/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 12:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Comparis hat festgestellt, dass die Preise für den telefonischen Auskunftsdienst (ehemals 111, heute 1811, 1818 usw.) seit der Maktliberalisierung gestiegen sind, nicht gesunken. Wie hiess es doch damals? Wettbewerb führt zu mehr Innovation, tieferen Preisen und besserem Service. Zumindest bei den Preisen hat der Wettbewerb gründlich versagt. Ralf Beyeler, Telecom-Experte bei Comparis: &#8220;Im Bereich Auskunftsdienste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Comparis hat festgestellt, dass die Preise für den telefonischen Auskunftsdienst (ehemals 111, heute 1811, 1818 usw.) <a href="http://www.20min.ch/finance/news/story/20578132">seit der Maktliberalisierung gestiegen sind, nicht gesunken</a>. Wie hiess es doch damals? Wettbewerb führt zu mehr Innovation, tieferen Preisen und besserem Service. Zumindest bei den Preisen hat der Wettbewerb gründlich versagt. Ralf Beyeler, Telecom-Experte bei Comparis: &#8220;Im Bereich Auskunftsdienste haben wir es mit einem Schein-Wettbewerb zu tun. Auskünfte am Telefon kosten heute mehr als vor zwei Jahren.&#8221;</p>

<p>Damit soll nicht gesagt werden, dass Markt prinzipiell schädlich sei &#8212; klar wird nur, dass er bestimmt nicht immer nützlich ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Niedrigere Studiengebühren für bessere Studenten?</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 08:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Economiesuisse möchte eine stärkere Leistungsorientierung an den Schulen und Hochschulen und mehr Wettbewerb, damit die Steuergelder besser eingesetzt würden. Stellt sich nur die Frage, wie sich denn diese Leistung messen liesse. In manchen naturwissenschaftlichen oder technischen Fächern ist Leistung einfacher zu definieren als in sozial- oder geisteswissenschaftlichen Fächern. Aber auch in der höheren Mathematik ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Economiesuisse möchte eine <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/864024.html">stärkere Leistungsorientierung an den Schulen und Hochschulen</a> und mehr Wettbewerb, damit die Steuergelder besser eingesetzt würden. Stellt sich nur die Frage, wie sich denn diese Leistung messen liesse. In manchen naturwissenschaftlichen oder technischen Fächern ist Leistung einfacher zu definieren als in sozial- oder geisteswissenschaftlichen Fächern. Aber auch in der höheren Mathematik ist es nicht so einfach, wie man sich vielleicht denken könnte: Um Jahrhunderträtsel der Mathematik lösen zu können, ist nicht die möglichst effiziente Abarbeitung von Aufgaben gefordert, sondern Querdenken. Würde Querdenken in einer total leistungsorientierten Hochschulumgebung überhaupt noch gefördert oder anerkannt? Daran zweifle ich.</p>

<p>Die grosse Innovationskraft Googles lässt sich zumindest teilweise darauf zurückführen, dass Google seinen Mitarbeitern einen vollen Arbeitstag schenkt, um eigene Projekte zu verfolgen. Spass und Freude an der Sache sind wesentlich bessere Motivatoren als Konkurrenz- und Leistungsdruck. Es geht darum, ein Umfeld für Menschen zu schaffen, nicht mit Hilfe von Konkurrenzdruck und Leistungskontrollen die Menschen noch stärker zu belasten. Schon heute ist es in gewissen Branchen ein Muss, <a href="http://dasmagazin.ch/index.php/wo-brennts-denn/">sich bis zum Burn-Out abzurackern</a>. Wollen wir diese Tendenzen wirklich verstärken? Die Ökonomisierung der Lebenswelt führt schlussendlich dazu, dass der Mensch selbst vergessen geht.</p>

<p><small>Schlussbemerkung: Ich selbst stehe kurz vor Ende einer naturwissenschaftlichen Ausbildung an der ETH, meine Leistungen sind, zumindest den erhaltenen Noten nach, eher überdurchschnittlich. Selbst hätte ich bestimmt keine Nachteile durch solche Regelungen zu befürchten gehabt, wehre mich also nicht dagegen, weil ich selbst Leidtragender gewesen wäre.</small></p>
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		<title>NZZ: Couchepin- oder Blocherliberalismus?</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 09:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die NZZ, die letzte Zeitung, welche Kommentar und Nachricht sauber trennt und kennzeichnet. Die NZZ, die objektivste Zeitung, welche es in der Schweizer Medienlandschaft gibt. Die NZZ als Sprachrohr der wahren Liberalen.

Damit ist es wohl auch vorbei.

Liest man den Bericht über den Bundespräsidenten des Jahres 2008, Pascal Couchepin (Le chef, c&#8217;est moi) spührt man die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die NZZ, die letzte Zeitung, welche Kommentar und Nachricht sauber trennt und kennzeichnet. Die NZZ, die objektivste Zeitung, welche es in der Schweizer Medienlandschaft gibt. Die NZZ als Sprachrohr der wahren Liberalen.</p>

<p>Damit ist es wohl auch vorbei.</p>

<p>Liest man den Bericht über den Bundespräsidenten des Jahres 2008, Pascal Couchepin (<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/le_chef_cest_moi_1.642426.html">Le chef, c&#8217;est moi</a>) spührt man die Enttäuschung über die Abwahl Blochers geradezu heraus. Was in diesem Artikel geboten wird, schiesst über Kritik heraus. Couchepin als verkappten Sozialdemokraten darzustellen, als staatsgläubigen Politiker, ist doch ziemlich gewagt.</p>

<p>Dass die NZZ ihm vorwirft, dass man seine Auffassung vom Liberalismus &#8220;als elastisch bezeichnen könnte&#8221;, finde ich auch interessant. Seit wann hat die NZZ die Deutungshoheit über den Begriff des Liberalismus? Nicht nur in der Vergangenheit, auch heute gibt es Leute, welche eine andere Idee des Liberalen vertreten, und nicht nur die <strong>&#8220;Freiheit von&#8221;</strong>, sondern auch die <strong>&#8220;Freiheit zu&#8221;</strong> betonen. Solange die Gesellschaft einigermassen funktioniert, wie beispielsweise in den &#8220;hochentwickelten Ländern&#8221; wie der Schweiz, kann man natürlich auf einer libertären Konzeption bestehen. Für viele andere ist dies aber keine gangbare Möglichkeit, da das Fehlen von gesellschaftlich bestimmten Normen und einem Felde gesellschaftlicher Interaktion &#8212; welche auch für die Ausbildung eines funktionierenden Marktes nötig sind &#8212; schnell und hart bemerkt wird.</p>

<p>Ich will damit natürlich nicht sagen, dass mir Pascal Couchepin geradezu sympathisch wäre. Dafür steckt er zu tief im Sumpf der Marktgläubigen drin, siehe das Dauerdebakel der Gesundheitspolitik. Dort, wo der Markt die gesetzten Ziele nicht erreichen kann, muss der Staat bzw. die Gesellschaft ordnend und ermöglichend eingreifen. Das sagt auch Adam Smith, beispielsweise für den Bildungsbereich.</p>

<p>Auf <a href="http://www.edemokratie.ch/">edemokratie.ch</a> wird schon länger über Liberalismus diskutiert, ich empfehle folgende Artikel und Diskussionen (dies soll keine abschliessende Auswahl sein):</p>

<ul>
<li><a href="http://www.edemokratie.ch/archives/464">Ein liberaler Gedanke</a></li>
<li><a href="http://www.edemokratie.ch/archives/382">Liberalismus oder Die Freiheit, dumm zu sein</a></li>
<li><a href="http://www.edemokratie.ch/archives/309">Liberale Politik in Zeiten der Globalisierung</a></li>
<li><a href="http://www.edemokratie.ch/archives/294">Gerhard Schwarz über Liberalismus</a></li>
</ul>

<p><small>PS: <a href="http://plappermaul.ch/2007/12/27/ok/">Laura</a>, tut mir leid, aber das musste einfach gesagt werden. :-( Immerhin ist es kein Glückliches-Neues-Jahr Beitrag.</small></p>
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		<title>Steuersenkungen in St. Gallen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 09:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank NFA-Geld und guter Konjunktur will auch die St. Galler Regierung mit den Steuern runter. Warum kriegt ein Kanton soviel Ausgleichsgeld, dass er anschliessend die Steuern senken kann und die Abwärtsspirale im Steuerwettbewerb weiterdrehen kann? Das finde ich unverständlich.

Die gute Konjunktur trage auch dazu bei, dass die Steuern gesenkt werden können, schreibt der Tages-Anzeiger im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank <a href="http://www.nfa.ch/">NFA</a>-Geld und guter Konjunktur will auch die St. Galler Regierung mit den Steuern runter. Warum kriegt ein Kanton soviel Ausgleichsgeld, dass er anschliessend die Steuern senken kann und die Abwärtsspirale im Steuerwettbewerb weiterdrehen kann? Das finde ich unverständlich.</p>

<p>Die gute Konjunktur trage auch dazu bei, dass die Steuern gesenkt werden können, schreibt der <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/798380.html">Tages-Anzeiger im Bericht</a>. Was ist aus dem keynesianischen Prinzip geworden? Wenn es der Wirtschaft gut geht, können die Steuern gesenkt werden. Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, müssen die Steuern auch gesenkt werden, damit wieder Schwung in die Wirtschaft kommt. Irgendwo muss dieses Geld ja eingespart werden, so zum Beispiel bei der <a href="http://spinlock.ch/blog/2007/09/14/fremdsprachige-kinder-beeintrachtigen-lernerfolg-nicht/">Bildung</a> und bei der Jugendförderung? Bevor die neoliberale Wirtschaftspolitik zu vorher ungekannten Wachstumszahlen, aber auch zu verheerenden Finanzcrashes geführt hat, wurde in guten Zeiten Geld gespart, mit welchem die Wirtschaft in schlechten Zeiten angekurbelt werden konnte. Das hat vom Ende des 2. Weltkrieges an mehrere Jahrzehnte lang perfekt funktioniert. Was führte zu diesem unverständlichen wirtschaftspolitischen Paradigmenwechsel auf Kosten des Sozialstaates, des Mittelstandes und der globalen Gerechtigkeit?</p>
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