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	<title>Matthias Kestenholz&#039; Blog &#187; Wirtschaft</title>
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		<title>Unverantwortliche Privatwirtschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 13:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein harter Schlag für die Fans der privatwirtschaftlichen Selbstüberwachung und -verantwortung: Drei Privatspitäler in der Nähe von Los Angeles haben gesunde Obdachlose behandelt und dafür bei der staatlichen Krankenversicherung abkassiert.

Merke: Bei der Privatwirtschaft ist es auch nicht besser als beim bösen Staat.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein harter Schlag für die Fans der privatwirtschaftlichen Selbstüberwachung und -verantwortung: Drei Privatspitäler in der Nähe von Los Angeles haben <a href="http://tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/story/28937601">gesunde Obdachlose behandelt und dafür bei der staatlichen Krankenversicherung abkassiert</a>.</p>

<p>Merke: Bei der Privatwirtschaft ist es auch nicht besser als beim bösen Staat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Strategie der neokonservativen Rechten</title>
		<link>http://406.ch/2008/06/23/die-strategie-der-neokonservativen-rechten/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 06:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Frank über die republikanische Strategie in &#8220;What&#8217;s the Matter with Kansas?&#8221;:


  Ihre Wähler stimmen für das Verbot der Fristenlösung: Sie bekommen eine Senkung der Kapitalgewinnsteuer. Ihre Wähler wollen den politisch korrekten Universitätsprofessoren eins auswischen: Sie bekommen die Elektrizitätsmarktderegulierung. Ihre Wähler wollen von der Regierung in Ruhe gelassen werden: Sie bekommen Monopole in allen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Frank über die republikanische Strategie in &#8220;What&#8217;s the Matter with Kansas?&#8221;:</p>

<blockquote>
  <p>Ihre Wähler stimmen für das Verbot der Fristenlösung: Sie bekommen eine Senkung der Kapitalgewinnsteuer. Ihre Wähler wollen den politisch korrekten Universitätsprofessoren eins auswischen: Sie bekommen die Elektrizitätsmarktderegulierung. Ihre Wähler wollen von der Regierung in Ruhe gelassen werden: Sie bekommen Monopole in allen Bereichen, von der Lebensmittelindustrie bis zu den Medien. Ihre Wähler wollen Härte im Kampf gegen Terrorismus: Sie bekommen den Versuch, die Sozialversicherungen zu privatisieren.</p>
</blockquote>

<p>Aus: <a href="http://dasmagazin.ch/index.php/die-wende/">Das Magazin &#8212; Die Wende</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Spekulation mit Nahrungsmittelpreisen</title>
		<link>http://406.ch/2008/05/16/spekulation-mit-nahrungsmittelpreisen/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 07:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Polemisch, verkürzt, deswegen weniger wahr? Vielleicht auch nur auf den Punkt gebracht? Darüber soll sich jeder seine eigene Meinung bilden:

Blick: Rendite mit hungernden Kindern
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Polemisch, verkürzt, deswegen weniger wahr? Vielleicht auch nur auf den Punkt gebracht? Darüber soll sich jeder seine eigene Meinung bilden:</p>

<p><a href="http://www.blick.ch/news/wirtschaft/rendite-mit-hungernden-kindern--90879">Blick: Rendite mit hungernden Kindern</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zur angebotsorientierten Wirtschaftstheorie</title>
		<link>http://406.ch/2008/01/29/zur-angebotsorientierten-wirtschaftstheorie/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 08:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert Reich zur Steuererleichterung, welche in den USA gewährt werden soll, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln:


  This tax break exemplifies the illogic of what’s called supply-side economics. If you reduce the cost of investing, so the thinking goes, you’ll get more investment. What’s left out is the demand side of the equation. Without consumers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.robertreich.org/">Robert Reich</a> zur Steuererleichterung, welche in den USA gewährt werden soll, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln:</p>

<blockquote>
  <p>This tax break exemplifies the illogic of what’s called supply-side economics. If you reduce the cost of investing, so the thinking goes, you’ll get more investment. What’s left out is the demand side of the equation. Without consumers who want to buy a product, there’s no point in making it, regardless of how many tax breaks go into it.</p>
</blockquote>

<p>(<a href="http://robertreich.blogspot.com/2008/01/real-recession-problem-consumers-are-at.html">The Real Recession Problem: Consumers Are at the End of Their Ropes</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>NZZ: Couchepin- oder Blocherliberalismus?</title>
		<link>http://406.ch/2007/12/31/nzz-couchepin-oder-blocherliberalismus/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 09:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die NZZ, die letzte Zeitung, welche Kommentar und Nachricht sauber trennt und kennzeichnet. Die NZZ, die objektivste Zeitung, welche es in der Schweizer Medienlandschaft gibt. Die NZZ als Sprachrohr der wahren Liberalen.

Damit ist es wohl auch vorbei.

Liest man den Bericht über den Bundespräsidenten des Jahres 2008, Pascal Couchepin (Le chef, c&#8217;est moi) spührt man die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die NZZ, die letzte Zeitung, welche Kommentar und Nachricht sauber trennt und kennzeichnet. Die NZZ, die objektivste Zeitung, welche es in der Schweizer Medienlandschaft gibt. Die NZZ als Sprachrohr der wahren Liberalen.</p>

<p>Damit ist es wohl auch vorbei.</p>

<p>Liest man den Bericht über den Bundespräsidenten des Jahres 2008, Pascal Couchepin (<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/le_chef_cest_moi_1.642426.html">Le chef, c&#8217;est moi</a>) spührt man die Enttäuschung über die Abwahl Blochers geradezu heraus. Was in diesem Artikel geboten wird, schiesst über Kritik heraus. Couchepin als verkappten Sozialdemokraten darzustellen, als staatsgläubigen Politiker, ist doch ziemlich gewagt.</p>

<p>Dass die NZZ ihm vorwirft, dass man seine Auffassung vom Liberalismus &#8220;als elastisch bezeichnen könnte&#8221;, finde ich auch interessant. Seit wann hat die NZZ die Deutungshoheit über den Begriff des Liberalismus? Nicht nur in der Vergangenheit, auch heute gibt es Leute, welche eine andere Idee des Liberalen vertreten, und nicht nur die <strong>&#8220;Freiheit von&#8221;</strong>, sondern auch die <strong>&#8220;Freiheit zu&#8221;</strong> betonen. Solange die Gesellschaft einigermassen funktioniert, wie beispielsweise in den &#8220;hochentwickelten Ländern&#8221; wie der Schweiz, kann man natürlich auf einer libertären Konzeption bestehen. Für viele andere ist dies aber keine gangbare Möglichkeit, da das Fehlen von gesellschaftlich bestimmten Normen und einem Felde gesellschaftlicher Interaktion &#8212; welche auch für die Ausbildung eines funktionierenden Marktes nötig sind &#8212; schnell und hart bemerkt wird.</p>

<p>Ich will damit natürlich nicht sagen, dass mir Pascal Couchepin geradezu sympathisch wäre. Dafür steckt er zu tief im Sumpf der Marktgläubigen drin, siehe das Dauerdebakel der Gesundheitspolitik. Dort, wo der Markt die gesetzten Ziele nicht erreichen kann, muss der Staat bzw. die Gesellschaft ordnend und ermöglichend eingreifen. Das sagt auch Adam Smith, beispielsweise für den Bildungsbereich.</p>

<p>Auf <a href="http://www.edemokratie.ch/">edemokratie.ch</a> wird schon länger über Liberalismus diskutiert, ich empfehle folgende Artikel und Diskussionen (dies soll keine abschliessende Auswahl sein):</p>

<ul>
<li><a href="http://www.edemokratie.ch/archives/464">Ein liberaler Gedanke</a></li>
<li><a href="http://www.edemokratie.ch/archives/382">Liberalismus oder Die Freiheit, dumm zu sein</a></li>
<li><a href="http://www.edemokratie.ch/archives/309">Liberale Politik in Zeiten der Globalisierung</a></li>
<li><a href="http://www.edemokratie.ch/archives/294">Gerhard Schwarz über Liberalismus</a></li>
</ul>

<p><small>PS: <a href="http://plappermaul.ch/2007/12/27/ok/">Laura</a>, tut mir leid, aber das musste einfach gesagt werden. :-( Immerhin ist es kein Glückliches-Neues-Jahr Beitrag.</small></p>
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		<title>Zürich vs. Lehrstellen</title>
		<link>http://406.ch/2007/12/03/zurich-vs-lehrstellen/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 17:58:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kantonsrat Zürich lehnt den Lehrlingsfonds ab. Die immergleichen Begründungen der bürgerlichen Parteien dazu kann man sich gleich selbst ausdenken:


Die SVP meint, dass diese &#8220;Lehrstellensteuer&#8221; ein absolut ungeeignetes Mittel zur Schaffung neuer Lehrstellen sei. Interessant an dieser Aussage ist vor allem, dass mit geschickter Verwendung des Wortes &#8220;Steuer&#8221; Abwehrreaktionen hervorgerufen werden &#8212; schliesslich will doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kantonsrat Zürich lehnt den Lehrlingsfonds ab. Die immergleichen Begründungen der bürgerlichen Parteien dazu kann man sich gleich selbst ausdenken:</p>

<ul>
<li>Die SVP meint, dass diese &#8220;Lehrstellensteuer&#8221; ein absolut ungeeignetes Mittel zur Schaffung neuer Lehrstellen sei. Interessant an dieser Aussage ist vor allem, dass mit geschickter Verwendung des Wortes &#8220;Steuer&#8221; Abwehrreaktionen hervorgerufen werden &#8212; schliesslich will doch jeder Bürger weniger Steuern zahlen? Gibt es in der SVP nur unverantwortliche Unternehmer, welche keine Lehrlinge ausbilden und demzufolge einen Beitrag an andere Unternehmen zahlen müssten? Ich weiss dass dies nicht stimmt, die Begründung passt also offensichtlich nicht zur Sachlage.</li>
<li>Die FDP will lieber einen Branchenfonds als einen Fonds für den gesamten Kanton. Ich warte gespannt auf ihre diesbezüglichen Vorschläge. Unterbleibt der Vorstoss von Seiten der FDP, muss man sich wirklich fragen, ob sie ihren Gegenvorschlag ernst meint oder ob dies nur eine weitere geschickte Anwendung einer Verhinderungstaktik ist.</li>
</ul>

<p>Immerhin scheint, dass diese zwei Parteien erkannt haben, dass mehr Lehrstellen geschaffen werden müssen. Jugendarbeitslosigkeit produziert weitere Probleme wie Jugendstraffälligkeit etc. &#8212; warum lassen es die bürgerlichen Parteien nicht zu, dass die Ursache dieser Probleme beseitigt wird? Ach ja, sonst funktioniert die Angstmacherei bezüglich der inneren Sicherheit nicht mehr.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hungerflüchtlinge sind nicht Wirtschaftsflüchtlinge</title>
		<link>http://406.ch/2007/10/11/hungerfluchtlinge-sind-nicht-wirtschaftsfluchtlinge/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 20:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
  Das humanitäre Drama, das sich am Mittelmeer abspielt, muss beendet werden. Die Europäer antworten nur mit militärischen Mitteln auf das Problem. Hungerflüchtlinge sind nicht Wirtschaftsflüchtlinge. Sie kämpfen um ihr Leben.


Uno-Sonderberichtserstatter Jean Ziegler anlässlich der Veröffentlichung seines Berichtes über Bio-Treibstoffe zu Handen der Vollversammlung der UNO.

Dazu muss nichts weiteres gesagt werden. Aber gehandelt!

Tages-Anzeiger: Ziegler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
  <p>Das humanitäre Drama, das sich am Mittelmeer abspielt, muss beendet werden. Die Europäer antworten nur mit militärischen Mitteln auf das Problem. Hungerflüchtlinge sind nicht Wirtschaftsflüchtlinge. Sie kämpfen um ihr Leben.</p>
</blockquote>

<p>Uno-Sonderberichtserstatter Jean Ziegler anlässlich der Veröffentlichung seines Berichtes über <a href="http://spinlock.ch/blog/2007/06/06/sag-nein-zu-bio-treibstoffen/">Bio-Treibstoffe</a> zu Handen der Vollversammlung der UNO.</p>

<p>Dazu muss nichts weiteres gesagt werden. Aber gehandelt!</p>

<p>Tages-Anzeiger: <a href="http://tagi.ch/dyn/news/ausland/801262.html">Ziegler will Moratorium bei Biotreibstoffen</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Massive Benachteiligung ausländischer Jugendlicher bei der Lehrstellensuche</title>
		<link>http://406.ch/2007/10/08/massive-benachteiligung-auslandischer-jugendlicher-bei-der-lehrstellensuche/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 17:29:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Jugendliche mit ausländischen Wurzeln werden bei der Lehrstellensuche systematisch benachteiligt. Bei gleich qualifizierten ausländischen Jugendlichen ist &#8212; alleine aufgrund ihres Namens &#8212; die Chance viermal kleiner, dass sie ihre Pläne verwirklichen können. Zudem hat sich diese Chancenungleichheit in den letzten Jahren noch verschärft.

Jugendgewalt und fehlende Lehrstellen hängen zusammen, ebenso gibt es einen Zusammenhang zwischen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jugendliche mit ausländischen Wurzeln <a href="http://www.tagi.ch/dyn/news/wirtschaft/800242.html">werden bei der Lehrstellensuche systematisch benachteiligt</a>. Bei gleich qualifizierten ausländischen Jugendlichen ist &#8212; alleine aufgrund ihres Namens &#8212; die Chance viermal kleiner, dass sie ihre Pläne verwirklichen können. Zudem hat sich diese Chancenungleichheit in den letzten Jahren noch verschärft.</p>

<p><a href="http://www.rahel-imobersteg.ch/?p=145">Jugendgewalt und fehlende Lehrstellen hängen zusammen</a>, ebenso gibt es einen Zusammenhang zwischen der &#8220;Ausländergewalt&#8221; und der Benachteiligung von Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln.</p>

<p>Nachdem bei der Schule gespart wurde mussten die Klassen massiv vergrössert werden, <a href="http://spinlock.ch/blog/2007/09/14/fremdsprachige-kinder-beeintrachtigen-lernerfolg-nicht/">was vor allem fremdsprachigen Kindern schadet</a>. Nun zeigt sich, dass diese Kinder und Jugendlichen nicht nur in der Volksschule benachteiligt werden, sondern auch später.</p>

<p>Wenigstens hat der kaufmännische Verband dieses Problem erkannt und will es in dem Pilotprojekt &#8220;Smart Selection&#8221; angehen, wie der Tages-Anzeiger schreibt. Bravo! Es geht ja nicht darum, Ausländer zu bevorzugen, wie uns die SVP und ähnlich gerichtete Ideologiegruppierungen weismachen wollen &#8212; es geht darum, im Sinne der Achtung der Menschenwürde, und etwas weniger abstrakt, der Gewaltprävention, endlich Chancengleichheit herzustellen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Klimaschutz ist billiger als bisher angenommen</title>
		<link>http://406.ch/2006/03/16/klimaschutz-ist-billiger-als-bisher-angenommen/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Mar 2006 16:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine internationale Studie hat gezeigt, dass Klimaschutz wesentlich weniger kostet als bisher aufgrund von Modellrechnungen angenommen wurde. Damit werden die Befürchtungen der Economiesuisse noch hinfälliger, als sie dies bisher schon waren.

Auch das IPCC hat sich schon zur im Heise-Artikel erwähnten Sequestrierung von CO2 geäussert.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine internationale Studie hat gezeigt, dass <a href="http://www.heise.de/tr/artikel/70919">Klimaschutz wesentlich weniger kostet als bisher aufgrund von Modellrechnungen angenommen wurde</a>. Damit werden die <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel33762">Befürchtungen der Economiesuisse</a> noch hinfälliger, als sie dies <a href="http://blog.irregular.ch/2006/03/15/auf-der-erde-wird-es-endlich-warmer/">bisher schon waren</a>.</p>

<p>Auch das <a href="http://www.ipcc.ch/">IPCC</a> hat sich schon zur im Heise-Artikel erwähnten <a href="http://blog.irregular.ch/2005/09/28/ipcc-uber-die-sequestrierung-von-co2/">Sequestrierung von CO<sub>2</sub> geäussert</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wachstum: Schweiz hinkt hinterher — Na und?</title>
		<link>http://406.ch/2005/11/29/wachstum-schweiz-hinkt-hinterher-na-und/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2005 13:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Kestenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die OECD ist bezüglich des Wachstums der Weltwirtschaft vorsichtig optimistisch. Besonders Deutschland soll vom Aufschwung profitieren. Für die Schweiz wurden die Prognosen jedoch gesenkt. Die Pariser Fachleute rechnen für den gesamten OECD-Raum für 2005 mit einem realen Wachstum von 2.7 Prozent und für die nächsten zwei Jahre mit 2.9 Prozent. Die Schweiz hinkt aber hinterher; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die OECD ist bezüglich des Wachstums der Weltwirtschaft vorsichtig optimistisch. Besonders Deutschland soll vom Aufschwung profitieren. Für die Schweiz wurden die Prognosen jedoch gesenkt. Die Pariser Fachleute rechnen für den gesamten OECD-Raum für 2005 mit einem realen Wachstum von 2.7 Prozent und für die nächsten zwei Jahre mit 2.9 Prozent. Die Schweiz hinkt aber hinterher; dieses Jahr konnte sie ein Wachstum von 1.2 Prozent verzeichnen, für die nächsten zwei Jahre werden Raten von 1.7 beziehungsweise 1.8 Prozent erwartet. Die Schweiz fällt somit auch hinter das Mittel des Euroraraumes zurück, welches 2.1 Prozent betragen soll.</p>

<p>Die Empfehlungen der Pariser Experten sind mir sehr sauer aufgestossen: Um die Wachstumsraten zu erhöhen sei die Kontrolle der Staatsausgaben weiter zu verstärken. Dies habe vor allem im Sozialbereich zu geschehen.</p>

<p>Wollen wir es also auf uns nehmen, die Schwachen in der Gesellschaft weiter zu benachteiligen nur damit wir mit der Wachstumsrate vorne mithalten können? Wäre es nicht an der Zeit, ein neues Mass für die Fitness der Wirtschaft zu finden, welches auch die soziale Verantwortung und die nachhaltige Nutzung der Ressourcen in die Bewertung einbezieht? Wie der <a href="http://www.clubofrome.org/">Club of Rome</a> bemerkt, kann bei endlichen Ressourcen nicht unendliches Wachstum erwartet werden, deshalb wird das Wachstumsdenken früher oder später an seine eigenen Grenzen stossen.</p>

<p>Da es so schön heisst &#8220;Global denken, lokal handeln&#8221; empfehle ich für Zürich die Wahl von <a href="http://www.bastiengirod.ch/">Bastien Girod</a>, der sich den Kampf für eine soziale, nachhaltige und somit zukunftsfähige Wirtschaft auf die Fahne geschrieben hat.</p>

<p><strong>Links:</strong></p>

<ul>
<li><a href="http://tagi.ch/dyn/news/wirtschaft/566597.html">Tages-Anzeiger: Schweiz hinkt hinterher</a></li>
<li><a href="http://www.bastiengirod.ch/journal/politik/standpunkte/">Politische Standpunkte von Bastien Girod</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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